KALENDER

Franz Lehár: Die lustige Witwe

Morten Staugaard, Zeta
Dénise Beck, Valencienne
Peter Lodahl, Danilo
Sine Bungaard, Hanna Glawari

Vincenzo Milletarì | Thomas Bagwell, Dirigenten
Kasper Holten, Regie
Adam Price und Kasper Holten, Bearbeitung
Adam Price, Texte und Dialoge
Steffen Aarfing, Bühnenbild
Ida Marie Ellekilde, Kostüme
Signe Fabricius, Choreographie
Ulrik Gad, Licht
Luke Halls, Videos

The Royal Danish Orchestra
The Royal Danish Opera Chorus

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Kaija Saariaho: L’amour de loin

Holger Falk, Jaufré Rudel
Emily Hindrichs, Clémence
Katrin Wundsam, Der Pilger

Constantin Trinks, Musikalische Leitung
Johannes Erath, Inszenierung
Bernhard Hammer, Bühne
Katharina Tasch, Kostüme
Nicol Hungsberg, Licht
Bibi Abel, Video
Rustam Samedov, Chor
Georg Kehren, Dramaturgie

Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

"L’amour de loin", seinerzeit die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, wurde im August 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Seitdem folgten mehrere Produktionen in Europa und den USA, die die besondere Bedeutung dieses Werks, das in seiner Thematik und Stimmung immer wieder mit Debussys »Pelléas et Mélisande« oder Richard Wagners »Tristan und Isolde« in Verbindung gebracht wird, stets aufs Neue unter Beweis stellten. Das meisterhaft präzise Libretto schuf der Schriftsteller Amin Maalouf, der im Libanon geboren und aufgewachsen, seit den 1970er-Jahren in Frankreich lebt.

Johannes Erath, der an der Oper Köln immer wieder mit Inszenierungen hervorgetreten ist, die in Hinsicht auf Ästhetik und Musikalität besondere Maßstäbe setzten (Gounod »Faust«, Massenet »Manon«, Gluck »Orfeo ed Euridice«), führt bei dieser Neuproduktion Regie. Die musikalische Leitung hat Constantin Trinks.

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Dmitri Schostakowitsch: Die Nase

Boris Pinkhasovich, Kovaljov Platon Kusmič
Sergei Leiferkus, Ivan Jakovlevič
Laura Aikin, Praskovja Osipovna
Andrey Popov, Reviervorsteher der Polizei
Sergey Skorokhodov, Ivan
Anton Rositskiy, Die Nase
Sean Michael Plumb, Lakai der Gräfin
Gennady Bezzubenkov, Beamter der Annoncenredaktion

Bayerisches Staatsorchester

Vladimir Jurowsky, Dirigent
Kirill Serebrennikov, Regie


Der 21-jährige Schostakowitsch übt mit seinem Opernerstling eine ätzende Kritik am post-zaristischen, von Weltkrieg, blutigstem Bürgerkrieg und zunehmendem Staatsterror gebeutelten Russland. Das Bild einer brutalen Gesellschaft voller körperlich und seelisch entstellter Duckmäuser und Gewalttäter wird musikalisch eingefangen im grotesken Wechsel verschiedenster Stilebenen: Zirkusmusik und russisch-orthodoxe Kirchenmusik, Galopp, Polka, Märsche und Fugen werden in filmischer Drastik gegeneinander geschnitten. Hinter dem beißenden Witz lauern Angst und Gewalt.

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Peter Eötvös: Der goldene Drache

Annina Wachter, Die junge Frau, der Kleine
Susanna von der Burg, Die Frau über sechzig | alte Köchin | Enkeltochter | die Ameise | Hans | chinesische Mutter
David Kerber, Der junge Mann | junger Asiate | Kellnerin | die Grille | chinesische Tante
Dale Albright, Der Mann über sechzig | alter Asiate | die dunkelbraune Stewardess Eva | der Großvater |Freund der Enkeltochter | chinesischer Vater
Christoph Filler, Der Mann | ein Asiate | die blonde Stewardess lnga | chinesischer Onkel

Tiroler Ensemble für Neue Musik
Statisterie des Tiroler Landestheaters



In der winzigen Küche des China-Vietnam-Thai-Schnellrestaurants „Der goldene Drache“ arbeitet der größte Teil der Belegschaft ohne Aufenthaltsgenehmigung. Den Zahnschmerzen des chinesischen Küchenjungen wird daher kurzerhand mit der Rohrzange abgeholfen. In den Etagen darüber wohnen ein alter Mann, der sich einsam fühlt, ein junges Paar, das ein Kind erwartet, und zwei Stewardessen. Damit verflochten ist die Erzählung von der hungrigen Grille, die der skrupellosen Ameise zum Opfer fällt. Der Küchenjunge, der nach Europa kam, um seine Schwester zu finden, verblutet nach der Rohrzangenoperation, wird in einen Teppich gewickelt und im Fluss versenkt. Hat er für die anderen im Haus überhaupt existiert?

Der Ort des Geschehens: Ein Mehrfamilienhaus mit Asia-Restaurant und Lebensmittelladen. Die 18 auftretenden Figuren: Einheimische und Zugereiste, Menschen und Tiere, Alt und Jung. Das Ganze: Ein Kaleidoskop des Lebens, 22 Momentaufnahmen großer und kleiner Katastrophen, ein Panoptikum skurriler und zugleich anrührend-erschütternd gezeichneter Typen.

Grundlage der Oper ist Roland Schimmelpfennigs gleichnamiges Theaterstück, das 2017 am Tiroler Landestheater aufgeführt wurde. Komponist Peter Eötvös hat daraus ein Kleinod des modernen Musiktheaters geschaffen, das den Witz, die Melancholie und den Zauber von Schimmelpfennigs in Klang und Gesang umsetzt. Zwei Sängerinnen und drei Sänger verkörpern alle Rollen, oft gegen ihr Alter, Geschlecht oder Stimmfach besetzt.

Was wäre, wenn ich jemand anderes sein könnte? Was ist, wenn ich nicht mehr sein will, was ich bin? Wenn ich mir etwas wünschen könnte – das steht über dem ganzen Stück.

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Kaija Saariaho: L’amour de loin

Holger Falk, Jaufré Rudel
Emily Hindrichs, Clémence
Katrin Wundsam, Der Pilger

Constantin Trinks, Musikalische Leitung
Johannes Erath, Inszenierung
Bernhard Hammer, Bühne
Katharina Tasch, Kostüme
Nicol Hungsberg, Licht
Bibi Abel, Video
Rustam Samedov, Chor
Georg Kehren, Dramaturgie

Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

"L’amour de loin", seinerzeit die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, wurde im August 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Seitdem folgten mehrere Produktionen in Europa und den USA, die die besondere Bedeutung dieses Werks, das in seiner Thematik und Stimmung immer wieder mit Debussys »Pelléas et Mélisande« oder Richard Wagners »Tristan und Isolde« in Verbindung gebracht wird, stets aufs Neue unter Beweis stellten. Das meisterhaft präzise Libretto schuf der Schriftsteller Amin Maalouf, der im Libanon geboren und aufgewachsen, seit den 1970er-Jahren in Frankreich lebt.

Johannes Erath, der an der Oper Köln immer wieder mit Inszenierungen hervorgetreten ist, die in Hinsicht auf Ästhetik und Musikalität besondere Maßstäbe setzten (Gounod »Faust«, Massenet »Manon«, Gluck »Orfeo ed Euridice«), führt bei dieser Neuproduktion Regie. Die musikalische Leitung hat Constantin Trinks.

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Verbotene Musik
Lieder von Karel Hašler, Paul Hindemith, Ernst Krenek, Bohuslav Martinů und Erwin Schulhoff

Mit Mariya Taniguchi, Nikola Hillebrand, Stepanka Pucalkova, Martin-Jan Nijhof, Jürgen Müller, Simeon Esper
M. Leitung / Klavier Naomi Shamban

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Richard Strauss: Der Rosenkavalier

Simone Schneider, Feldmarschallin
David Steffens, Baron Ochs auf Lerchenau
Diana Haller, Octavian
Paweł Konik, Herr von Faninal
Beate Ritter, Sophie
Torsten Hofmann, Valzacchi
Carole Wilson, Annina
Heinz Göhrig, Haushofmeister der Marschallin | Haushofmeister bei Faninal | Ein Wirt
Mingjie Lei, Ein Sänger

Cornelius Meister, Musikalische Leitung
Manuel Pujol, Chor
Bernhard Moncado, Kinderchor

Mitglieder des Staatsopernchores
Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

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Dmitri Schostakowitsch: Die Nase

Boris Pinkhasovich, Kovaljov Platon Kusmič
Sergei Leiferkus, Ivan Jakovlevič
Laura Aikin, Praskovja Osipovna
Andrey Popov, Reviervorsteher der Polizei
Sergey Skorokhodov, Ivan
Anton Rositskiy, Die Nase
Sean Michael Plumb, Lakai der Gräfin
Gennady Bezzubenkov, Beamter der Annoncenredaktion

Bayerisches Staatsorchester

Vladimir Jurowsky, Dirigent
Kirill Serebrennikov, Regie


Der 21-jährige Schostakowitsch übt mit seinem Opernerstling eine ätzende Kritik am post-zaristischen, von Weltkrieg, blutigstem Bürgerkrieg und zunehmendem Staatsterror gebeutelten Russland. Das Bild einer brutalen Gesellschaft voller körperlich und seelisch entstellter Duckmäuser und Gewalttäter wird musikalisch eingefangen im grotesken Wechsel verschiedenster Stilebenen: Zirkusmusik und russisch-orthodoxe Kirchenmusik, Galopp, Polka, Märsche und Fugen werden in filmischer Drastik gegeneinander geschnitten. Hinter dem beißenden Witz lauern Angst und Gewalt.

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Ida Aldrian, Mezzosopran
Maria Rallo Muguruza, Viola
Fabian Otten, Schlagzeug
Clara Palau y Herrero, Figurenspiel
Ariel Doron, Inszenierung
Annie-Josephine Enders, Ausstattung
Eva Binkle, Musiktheater­pädagogik
Franziska Embach, Musiktheater­pädagogik

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Ida Aldrian, Mezzosopran
Maria Rallo Muguruza, Viola
Fabian Otten, Schlagzeug
Clara Palau y Herrero, Figurenspiel
Ariel Doron, Inszenierung
Annie-Josephine Enders, Ausstattung
Eva Binkle, Musiktheater­pädagogik
Franziska Embach, Musiktheater­pädagogik

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