KALENDER

Richard Strauss: Der Rosenkavalier

Marlis Petersen, Die Feldmarschallin
Christof Fischesser, Der Baron Ochs auf Lerchenau
Samantha Hankey, Octavian
Johannes Martin Kränzle, Herr von Faninal
Katharina Konradi, Sophie
Daniela Köhler, Jungfer Marianne Leitmetzerin
Ulrich Reß, Valzacchi
Ursula Hesse von den Steinen, Annina
Martin Snell, Ein Polizeikommissar
Kevin Conners, Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin
Caspar Singh, Der Haushofmeister bei Faninal
Christian Rieger, Ein Notar
Kevin Conners, Ein Wirt
Evan LeRoy Johnson, Ein Sänger
Jasmin Delfs | Jessica Niles | Emily Sierra, Adelige Waisen
Eliza Boom, Eine Modistin
Granit Musliu, Ein Tierhändler

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Vladimir Jurowski, Musikalische Leitung
Barrie Kosky, Inszenierung
Rufus Didwiszus, Bühne
Victoria Behr, Kostüme
Alessandro Carletti, Licht
Stellario Fagone, Chor
Nikolaus Stenitzer, Dramaturgie

Ein sonderbar‘ Ding, der Rosenkavalier. Da hatte sich Richard Strauss mit Salome und Elektra gerade einen Ruf als Bürgerschreck auf der Opernbühne erarbeitet, war, wie er selbst schrieb, „an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit heutiger Ohren“ gegangen – um dann zusammen mit seinem Librettisten Hugo von Hofmannsthal das Publikum ausgerechnet mit den anachronistisch wehenden Walzern einer Hochadelskomödie in einem imaginierten Wien eines fantasierten 18. Jahrhunderts zu erobern. Das Wunderbare an dieser Sonderlichkeit ist dabei, dass Strauss und Hofmannsthal das Künstliche dieser Welt in Sprache und Musik auf die Spitze treiben und zu einem traum- und albtraumhaften Szenarium anwachsen lassen, in dem Platz ist für all die Themen, die den Rosenkavalier so bestechend machen: die Möglichkeiten und die Unmöglichkeit von Liebe, die Dringlichkeit und die Unerbittlichkeit der vergehenden Zeit, die Unverzichtbarkeit und unerbittliche Bedingtheit von Autonomie und Entscheidungsfreiheit.
Barrie Koskys Rosenkavalier zollt auch meist weniger rezipierten Quellen des Werks wie der französischen Operette L’ingenu libertin von Claude Terrasse und Louis Artus Tribut, fügt den liebgewonnenen Figuren von Sophie und Octavian, Ochs und Marschallin dadurch überraschende Facetten hinzu und erweitert in opulenten Bildern die Münchner Inszenierungsgeschichte des Werkes um ein aufregendes Kapitel.

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Christoph Willibald Gluck: Orphée et Eurydice

Emily D'Angelo, Sopran
Sabine Devieilhe, Sopran
Lea Desandre, Mezzosopran

Ensemble Pygmalion
Raphaël Pichon, Dirigent

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Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, D 810 „Der Tod und das Mädchen“
Anton Webern: Langsamer Satz für Streichquartett, M. 78
Ludwig van Beethoven: Quartett in B-Dur, op. 133 “Große Fuge”

Esmé Quartett
Wonhee Bae, Violine
Yuna Ha, Violine
Jiwon Kim, Viola
Yeeun Heo, Violoncello

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Johann Sebastian Bach: Einganschor aus der Matthäuspassion
Bernd Alois Zimmermann: Ekklesiastische Aktion
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

Jenny Daviet, Sopran
Georg Nigl, Bariton

Balthasar-Neumann-Chor
Hamburger Knabenchor St. Nikolai
Akademie Balthasar Neumann
Balthasar-Neumann-Ensemble
Thomas Hengelbrock, Leitung

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Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, KV366

Michael Spyres, Idomeneo
Anna Stéphany, Idamante
Sabine Devieilhe, Ilia
Siobhan Stagg, Elettra

Ensemble Pygmalion
Raphaël Pichon, Dirigent
Satoshi Miyagi, Regie

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Felix Mendelssohn Bartholdy: Paulus. Oratorium in zwei Teilen nach Worten der Heiligen Schrift op. 36

Christiane Karg, Sopran
Carmen Artaza, Alt
Werner Güra, Tenor
Matthias Winckhler, Bass

Audi Jugendchorakademie
Akademie für Alte Musik Berlin
Martin Steidler, Leitung

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Franz Schubert: Die schöne Müllerin op. 25, D 795

Michael Schade, Tenor
Florian Krumpöck, Klavier

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Josef Mysliveček: Isacco figura del redentore, ossia Abramo ed Isacco – Oratorium in zwei Teilen

Mathias Vidal, Abramo
Mari Eriksmoen, Isacco
Paula Murrihy, Sara
Nikola Hillebrand, Angelo
Matthias Winckhler, Gamari

Collegium Vocale 1704
Collegium 1704
Václav Luks, Dirigent

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Thomas Quasthoff, Gesang
Bill Evans, Saxophon
Niels Landgren, Posaune
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug
Simon Oslender, Klavier

FOR YOU !

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Richard Strauss: Der Rosenkavalier

Marlis Petersen, Die Feldmarschallin
Christof Fischesser, Der Baron Ochs auf Lerchenau
Samantha Hankey, Octavian
Johannes Martin Kränzle, Herr von Faninal
Katharina Konradi, Sophie
Daniela Köhler, Jungfer Marianne Leitmetzerin
Ulrich Reß, Valzacchi
Ursula Hesse von den Steinen, Annina
Martin Snell, Ein Polizeikommissar
Kevin Conners, Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin
Caspar Singh, Der Haushofmeister bei Faninal
Christian Rieger, Ein Notar
Kevin Conners, Ein Wirt
Evan LeRoy Johnson, Ein Sänger
Jasmin Delfs | Jessica Niles | Emily Sierra, Adelige Waisen
Eliza Boom, Eine Modistin
Granit Musliu, Ein Tierhändler

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Vladimir Jurowski, Musikalische Leitung
Barrie Kosky, Inszenierung
Rufus Didwiszus, Bühne
Victoria Behr, Kostüme
Alessandro Carletti, Licht
Stellario Fagone, Chor
Nikolaus Stenitzer, Dramaturgie

Ein sonderbar‘ Ding, der Rosenkavalier. Da hatte sich Richard Strauss mit Salome und Elektra gerade einen Ruf als Bürgerschreck auf der Opernbühne erarbeitet, war, wie er selbst schrieb, „an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit heutiger Ohren“ gegangen – um dann zusammen mit seinem Librettisten Hugo von Hofmannsthal das Publikum ausgerechnet mit den anachronistisch wehenden Walzern einer Hochadelskomödie in einem imaginierten Wien eines fantasierten 18. Jahrhunderts zu erobern. Das Wunderbare an dieser Sonderlichkeit ist dabei, dass Strauss und Hofmannsthal das Künstliche dieser Welt in Sprache und Musik auf die Spitze treiben und zu einem traum- und albtraumhaften Szenarium anwachsen lassen, in dem Platz ist für all die Themen, die den Rosenkavalier so bestechend machen: die Möglichkeiten und die Unmöglichkeit von Liebe, die Dringlichkeit und die Unerbittlichkeit der vergehenden Zeit, die Unverzichtbarkeit und unerbittliche Bedingtheit von Autonomie und Entscheidungsfreiheit.
Barrie Koskys Rosenkavalier zollt auch meist weniger rezipierten Quellen des Werks wie der französischen Operette L’ingenu libertin von Claude Terrasse und Louis Artus Tribut, fügt den liebgewonnenen Figuren von Sophie und Octavian, Ochs und Marschallin dadurch überraschende Facetten hinzu und erweitert in opulenten Bildern die Münchner Inszenierungsgeschichte des Werkes um ein aufregendes Kapitel.

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