KALENDER

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Camilla Tilling, Sopran
Magdalena Kožená, Mezzosopran
Mark Padmore, Tenor
Andrew Staples, Tenor
Georg Nigl, Bariton
Roderick Williams, Bariton

Sir Simon Rattle, Dirigent
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Augsburger Domsingknaben, Knabenchor
Chor des Bayerischen Rundfunks


Den »Mount Everest der Musik« nannte der amerikanische Regisseur Peter Sellars Bachs Matthäus-Passion einmal. Nun erklimmt Simon Rattle diesen Gipfel der abendländischen Musik mit seinen beiden künftigen Münchner Ensembles, dem BRSO und dem BR-Chor. Auch die erlesene Riege der Gesangssolisten lässt die Erwartung steigen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Evangelisten zu, der das Passionsgeschehen nicht nur erzählt, sondern als Zeuge innerlich selbst beteiligt und berührt ist. Mit dem britischen Tenor Mark Padmore übernimmt einer der charismatischsten Evangelisten unserer Tage den Part – für das BRSO ein freudiges Wiedersehen mit einem langjährigen künstlerischen Freund und ehemaligen Artist in Residence.

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Peter Eötvös: Der goldene Drache

Annina Wachter, Die junge Frau, der Kleine
Susanna von der Burg, Die Frau über sechzig | alte Köchin | Enkeltochter | die Ameise | Hans | chinesische Mutter
David Kerber, Der junge Mann | junger Asiate | Kellnerin | die Grille | chinesische Tante
Dale Albright, Der Mann über sechzig | alter Asiate | die dunkelbraune Stewardess Eva | der Großvater |Freund der Enkeltochter | chinesischer Vater
Christoph Filler, Der Mann | ein Asiate | die blonde Stewardess lnga | chinesischer Onkel

Tiroler Ensemble für Neue Musik
Statisterie des Tiroler Landestheaters



In der winzigen Küche des China-Vietnam-Thai-Schnellrestaurants „Der goldene Drache“ arbeitet der größte Teil der Belegschaft ohne Aufenthaltsgenehmigung. Den Zahnschmerzen des chinesischen Küchenjungen wird daher kurzerhand mit der Rohrzange abgeholfen. In den Etagen darüber wohnen ein alter Mann, der sich einsam fühlt, ein junges Paar, das ein Kind erwartet, und zwei Stewardessen. Damit verflochten ist die Erzählung von der hungrigen Grille, die der skrupellosen Ameise zum Opfer fällt. Der Küchenjunge, der nach Europa kam, um seine Schwester zu finden, verblutet nach der Rohrzangenoperation, wird in einen Teppich gewickelt und im Fluss versenkt. Hat er für die anderen im Haus überhaupt existiert?

Der Ort des Geschehens: Ein Mehrfamilienhaus mit Asia-Restaurant und Lebensmittelladen. Die 18 auftretenden Figuren: Einheimische und Zugereiste, Menschen und Tiere, Alt und Jung. Das Ganze: Ein Kaleidoskop des Lebens, 22 Momentaufnahmen großer und kleiner Katastrophen, ein Panoptikum skurriler und zugleich anrührend-erschütternd gezeichneter Typen.

Grundlage der Oper ist Roland Schimmelpfennigs gleichnamiges Theaterstück, das 2017 am Tiroler Landestheater aufgeführt wurde. Komponist Peter Eötvös hat daraus ein Kleinod des modernen Musiktheaters geschaffen, das den Witz, die Melancholie und den Zauber von Schimmelpfennigs in Klang und Gesang umsetzt. Zwei Sängerinnen und drei Sänger verkörpern alle Rollen, oft gegen ihr Alter, Geschlecht oder Stimmfach besetzt.

Was wäre, wenn ich jemand anderes sein könnte? Was ist, wenn ich nicht mehr sein will, was ich bin? Wenn ich mir etwas wünschen könnte – das steht über dem ganzen Stück.

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Richard Wagner: Das Rheingold

Derek Welton, Wotan
Johannes Kammler, Donner
Julian Prégardien, Loge
Tansel Akzeybek, Froh
Stefanie Irányi, Fricka
Sarah Wegener, Freia
Gerhild Romberger, Erda
Daniel Schmutzhard, Alberich
Thomas Ebenstein, Mime
Tijl Faveyts, Fasolt
Christoph Seidl, Fafner
Carina Schmieger, Woglinde
Ida Adrian, Wellgunde
Eva Vogel, Flosshilde

Kent Nagano Dirigent
Concerto Köln


Es handelt sich um eines der aufregendsten Musikprojekte dieser Jahre – und das, bevor überhaupt der erste Ton erklungen ist. Concerto Köln und Dirigent Kent Nagano führen erstmals Richard Wagners »Ring des Nibelungen« unter Berücksichtigung der historisch-informierten Spielweise auf. Bereits im Vorfeld hat es eine Reihe von wissenschaftlichen Begleit-Untersuchungen gegeben, die dieses Vorhaben auf ein breit abgesichertes Fundament gestellt haben. Für Nagano ist Wagners »Ring« eine der am meisten erforschten Kompositionen«, dennoch ist »eine systematische Annäherung an die Tetralogie aus historisch informiertem Blickwinkel noch nicht erfolgt«. Vorhang auf für ein Pionier-Projekt!

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Georg Friedrich Händel: Concerto grosso a-moll, op. 6/4, HWV 322
Georg Friedrich Händel: Apollo e Dafne, Kantate, HWV 122
Georg Friedrich Händel: Un pensiero nemico di pace, Arie der Bellezza aus dem Oratorium „Il trionfo del tempo e del disinganno", HWV 46A

Julia Lezhneva, Sopran
Florian Boesch, Bassbariton

Concentus Musicus Wien
Stefan Gottfried, Dirigent

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Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488
Wolfgang Amadeus Mozart: Ch’io mi scordi di te ... Non temer, amato bene / Szene mit Rondo für Sopran mit obligatem Klavier und Orchester KV 505
Wolfgang Amadeus Mozart: Maurerische Trauermusik c-Moll KV 479a
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491

Christiane Karg, Sopran
Leif Ove Andsnes, Dirigent & Klavier
Mahler Chamber Orchestra

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Richard Wagner: Das Rheingold

Goran Jurić, Wotan
Paweł Konik, Donner
N.N., Froh
Matthias Klink, Loge
Leigh Melrose, Alberich
Elmar Gilbertsson, Mime
David Steffens, Fasolt
Adam Palka, Fafner
Rachael Wilson, Fricka
Esther Dierkes, Freia
Stine Marie Fischer, Erda
N.N., Woglinde
Ida Ränzlöv, Wellgunde
Aytaj Shikhalizade, Floßhilde

Cornelius Meister, Musikalische Leitung
Stephan Kimmig, Regie
Katja Haß, Bühne
Anja Rabes, Kostüme
Gerrit Jurda, Licht
Rebecca Riedel, Video
Bahar Meric, Choreografie
Miron Hakenbeck, Dramaturgie

Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

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Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg

Thomas Johannes Mayer, Hans Sachs
Bjarni Thor Kristinsson, Veit Pogner
Kota Murakami, Kunz Vogelgesang
Kei Yonashiro, Konrad Nachtigall
Adrian Eröd, Sixtus Beckmesser
Takashi Aoyama, Fritz Kothner
Atsushi Kanno, Balthasar Zorn
Jun Suzuki, Ulrich Eißlinger
Tatsundo Ito, Augustin Moser
Toru Onuma, Hermann Ortel
Akira Hasegawa, Hans Schwarz
Hidekazu Tsumaya, Hans Foltz
Tomislav Muzek, Walther von Stolzing
Tetsuya Mochizuki, David
Masako Hayashi, Eva
Makita Yamashita, Magdalena
Fumihiko Shimura, Ein Nachtwächter

Kazushi Ono, Dirigent
Jens Daniel Herzog, Regie
Fabio Antoci, Lichtgestaltung
Sibylle Gädeke, Kostümbild
Mathis Neidhardt, Bühnenbild
Ramses Sigl, Choreographie

New National Theatre Chorus, Nikikai Chorus Group
Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra

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Georg Friedrich Händel: Partenope

Brenda Rae, Partenope
Teresa Iervolino, Rosmira
Iestyn Davies, Arsace
Anthony Roth Costanzo, Armindo
Jeremy Ovenden, Emilio
Nikolay Borchev, Ormonte

Ivor Bolton, Dirigent
Christopher Alden, Regie
Andrew Lieberman, Bühnenbild
Jon Morrell, Kostüme
Adam Silverman, Licht

Orquesta Titular del Teatro Real
Orquesta Sinfónica de Madrid

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Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Camilla Tilling, Sopran
Magdalena Kožená, Mezzosopran
Mark Padmore, Tenor (Evangelist)
Andrew Staples, Tenor
Georg Nigl, Bariton (Christus)
Roderick Williams, Bariton (Petrus, Pilatus)

Sir Simon Rattle, Dirigent
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Chor des Bayerischen Rundfunks
Augsburger Domsingknaben



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Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Camilla Tilling, Sopran
Magdalena Kožená, Mezzosopran
Mark Padmore, Tenor
Andrew Staples, Tenor
Georg Nigl, Bariton
Roderick Williams, Bariton

Sir Simon Rattle, Dirigent
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Augsburger Domsingknaben, Knabenchor
Chor des Bayerischen Rundfunks


Den »Mount Everest der Musik« nannte der amerikanische Regisseur Peter Sellars Bachs Matthäus-Passion einmal. Nun erklimmt Simon Rattle diesen Gipfel der abendländischen Musik mit seinen beiden künftigen Münchner Ensembles, dem BRSO und dem BR-Chor. Auch die erlesene Riege der Gesangssolisten lässt die Erwartung steigen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Evangelisten zu, der das Passionsgeschehen nicht nur erzählt, sondern als Zeuge innerlich selbst beteiligt und berührt ist. Mit dem britischen Tenor Mark Padmore übernimmt einer der charismatischsten Evangelisten unserer Tage den Part – für das BRSO ein freudiges Wiedersehen mit einem langjährigen künstlerischen Freund und ehemaligen Artist in Residence.

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