KALENDER

Georg Friedrich Händel: Alcina

Jeanine de Bique, Alcina
Gaëlle Arquez, Ruggiero
Sabine Devieilhe, Morgana
Roxana Constantinescu, Bradamante
Rupert Charlesworth, Oronte
Nicolas Courjal, Melisso

Thomas Hengelbrock, Dirigent
Robert Carsen, Regie
Tobias Hoheisel, Bühne und Kostüme
Philippe Giraudeau, Choreographie
Jean Kalman, Licht
Ian Burton, Dramaturgie

Balthasar Neumann Ensemble
Chor der l’Opéra national de Paris

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Mozart, Wolfgang Amadeus: Don Giovanni

Kyle Ketelsen, Don Giovanni
Ain Anger, Komtur
Hanna-Elisabeth Müller, Donna Anna
Stanislas de Barbeyrac, Don Ottavio
Kate Lindsey, Donna Elvira
Philippe Sly, Leporello
Peter Kellner, Masetto
Patricia Nolz, Zerlina

Philippe Jordan, Musikalische Leitung
Barrie Kosky, Inszenierung
Katrin Lea Tag, Bühne & Kostüme
Franck Evin, Licht

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Peter Eötvös: Der goldene Drache

Annina Wachter, Die junge Frau, der Kleine
Susanna von der Burg, Die Frau über sechzig | alte Köchin | Enkeltochter | die Ameise | Hans | chinesische Mutter
David Kerber, Der junge Mann | junger Asiate | Kellnerin | die Grille | chinesische Tante
Dale Albright, Der Mann über sechzig | alter Asiate | die dunkelbraune Stewardess Eva | der Großvater |Freund der Enkeltochter | chinesischer Vater
Christoph Filler, Der Mann | ein Asiate | die blonde Stewardess lnga | chinesischer Onkel

Tiroler Ensemble für Neue Musik
Statisterie des Tiroler Landestheaters



In der winzigen Küche des China-Vietnam-Thai-Schnellrestaurants „Der goldene Drache“ arbeitet der größte Teil der Belegschaft ohne Aufenthaltsgenehmigung. Den Zahnschmerzen des chinesischen Küchenjungen wird daher kurzerhand mit der Rohrzange abgeholfen. In den Etagen darüber wohnen ein alter Mann, der sich einsam fühlt, ein junges Paar, das ein Kind erwartet, und zwei Stewardessen. Damit verflochten ist die Erzählung von der hungrigen Grille, die der skrupellosen Ameise zum Opfer fällt. Der Küchenjunge, der nach Europa kam, um seine Schwester zu finden, verblutet nach der Rohrzangenoperation, wird in einen Teppich gewickelt und im Fluss versenkt. Hat er für die anderen im Haus überhaupt existiert?

Der Ort des Geschehens: Ein Mehrfamilienhaus mit Asia-Restaurant und Lebensmittelladen. Die 18 auftretenden Figuren: Einheimische und Zugereiste, Menschen und Tiere, Alt und Jung. Das Ganze: Ein Kaleidoskop des Lebens, 22 Momentaufnahmen großer und kleiner Katastrophen, ein Panoptikum skurriler und zugleich anrührend-erschütternd gezeichneter Typen.

Grundlage der Oper ist Roland Schimmelpfennigs gleichnamiges Theaterstück, das 2017 am Tiroler Landestheater aufgeführt wurde. Komponist Peter Eötvös hat daraus ein Kleinod des modernen Musiktheaters geschaffen, das den Witz, die Melancholie und den Zauber von Schimmelpfennigs in Klang und Gesang umsetzt. Zwei Sängerinnen und drei Sänger verkörpern alle Rollen, oft gegen ihr Alter, Geschlecht oder Stimmfach besetzt.

Was wäre, wenn ich jemand anderes sein könnte? Was ist, wenn ich nicht mehr sein will, was ich bin? Wenn ich mir etwas wünschen könnte – das steht über dem ganzen Stück.

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Giacomo Puccini: La Bohème

Rachel Willis-Sørensen, Mimì
Nikola Hillebrand, Musetta
Atalla Ayan, Rodolfo
Bogdan Baciu, Marcello
Ilya Silchuk, Schaunard
Martin-Jan Nijhof, Colline
Hans-Joachim Ketelsen, Benoît
Bernd Zettisch, Alcindoro

John Fiore, Dirigent
Christine Mielitz, Inszenierung
Peter Heilein, Bühnenbild & Kostüme
Friedewalt Degen, Licht
André Kellinghaus, Chor
Claudia Sebastian-Bertsch, Kinderchor
Matthias Rank, Dramaturgie
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

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Richard Wagner: Das Rheingold

Goran Jurić, Wotan
Paweł Konik, Donner
N.N., Froh
Matthias Klink, Loge
Leigh Melrose, Alberich
Elmar Gilbertsson, Mime
David Steffens, Fasolt
Adam Palka, Fafner
Rachael Wilson, Fricka
Esther Dierkes, Freia
Stine Marie Fischer, Erda
N.N., Woglinde
Ida Ränzlöv, Wellgunde
Aytaj Shikhalizade, Floßhilde

Cornelius Meister, Musikalische Leitung
Stephan Kimmig, Regie
Katja Haß, Bühne
Anja Rabes, Kostüme
Gerrit Jurda, Licht
Rebecca Riedel, Video
Bahar Meric, Choreografie
Miron Hakenbeck, Dramaturgie

Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

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Gioachino Rossini: L’italiana in Algeri

Johannes Maria Wimmer, Mustafa
Felicitas Fuchs-Wittekindt, Elvira
Jaime Hartzell, Zulima
Christoph Filler, Haly, Kapitän
Theodore Browne | Nico Darmanin, Lindoro
Camilla Lehmeier | Lamia Beuque, Isabella
Alec Avedissian | Wolfgang Stefan Schwaiger, Taddeo
Andrea De Majo, Dschinni

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck,
Chor des Tiroler Landestheaters,
Statisterie des Tiroler Landestheaters


Warum macht sich eine Italienerin auf den Weg nach Algier? Sie ist auf der Suche nach ihrem Geliebten, der in die Sklaverei geraten ist. Schlecht geht es ihrem Lindoro dort allerdings nicht, denn er steht hoch in der Gunst seines Herrn Mustafa. Doch die Sehnsucht nach seiner Isabella quält ihn sehr. Und dann steht sie auf einmal im Palast – als Beute des Korsaren Haly, der die an der Küste Gestrandete aufgriff. Mustafa hatte ihn beauftragt, ihm eine schöne Italienerin zu besorgen. Diese Frauen sollen nämlich temperamentvoller sein als die orientalischen Damen – darunter Mustafas weinerliche Hauptfrau Elvira, die ihm schon lange lästig ist. Gerade das besagte Temperament der Italienerin wird Mustafa jedoch zum Verhängnis. Denn Isabella wickelt den selbstgefälligen Herrscher mit ihren Verführungskünsten so um den Finger, dass er auf ihre raffinierten Intrigenspiele hereinfällt und sich die Situation ganz anders entwickelt, als von Mustafa erhofft …

L’italiana in Algeri war der erste große Erfolg Rossinis und zählt nach Il barbiere di Siviglia zu den beliebtesten Komischen Opern des Komponisten. Mit virtuoser Bravour sind die humorvollen und ironischen Szenen gestaltet, liebevoll und lebendig die Figuren charakterisiert. Regie in dieser Oper, die phasenweise wie eine „organisierte und vollständige Verrücktheit“ (Stendhal) wirkt, führt Anette Leistenschneider. Am Tiroler Landestheater hat sie bereits in ihren Inszenierungen von Il barbiere di Siviglia und Martha bewiesen, dass die musikalische Komödie genau ihr Genre ist.

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Mozart, Wolfgang Amadeus: Don Giovanni

Kyle Ketelsen, Don Giovanni
Ain Anger, Komtur
Hanna-Elisabeth Müller, Donna Anna
Stanislas de Barbeyrac, Don Ottavio
Kate Lindsey, Donna Elvira
Philippe Sly, Leporello
Peter Kellner, Masetto
Patricia Nolz, Zerlina

Philippe Jordan, Musikalische Leitung
Barrie Kosky, Inszenierung
Katrin Lea Tag, Bühne & Kostüme
Franck Evin, Licht

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Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte

David Steffens, Sarastro
Mingjie Lei, Tamino
Christoph Jonas, Tamino (Tänzer)
Beate Ritter, Königin der Nacht
Josefin Feiler, Pamina
Alessandra Bizzarri, Pamina (Tänzerin)
Catriona Smith, Erste Dame
N.N., Erste Dame (Tänzerin)
Theresa Ullrich, Zweite Dame Maria
Daniela Wörner, Zweite Dame (Tänzerin)
Stine Marie Fischer, Dritte Dame
Alexandra Mahnke, Dritte Dame (Tänzerin)
Björn Bürger, Papageno
Danilo Brunetti, Papageno (Tänzer)
Laia Vallés, Papagena
Heinz Göhrig, Monostatos
Sebastian Petrascu, Monostatos (Tänzer)
Ángel Macías, Erster Geharnischter
Andrew Bogard, Zweiter Geharnischter

Vlad Iftinca, Musikalische Leitung
Suzanne Andrade, Konzeption
Barrie Kosky, Regie
Paul Barritt, Animationen
Esther Bialas, Bühne & Kostüm
Tobias Ribitzki, Szenische Einstudierung
Diego Leetz, Licht
Bernhard Moncado, Chor
Ulrich Lenz, Dramaturgie

Tänzern des Stuttgarter Balletts und Schülern der John Cranko Schule
Mitglieder des Staatsopernchores
Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

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Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte, KV 620

Günther Groissböck, Sarastro
Pavol Breslik, Tamino
Milan Siljanov, Sprecher
Sabine Devieilhe, Königin der Nacht
Olga Kulchynska, Pamina
Eliza Boom, Erste Dame
Kayleigh Decker, Zweite Dame
Lindsay Ammann, Dritte Dame
Solist/en des Tölzer Knabenchors, Drei Knaben
Sean Michael Plumb, Papageno
Jasmin Delfs, Papagena
Ulrich Reß, Monostatos
Kevin Conners, Erster Geharnischter
Daniel Noyola, Zweiter Geharnischter

Ivor Bolton, Musikalische Leitung
Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

August Everding, Inszenierung
Helmut Lehberger, Neueinstudierung
Jürgen Rose, Bühne und Kostüme
Michael Bauer, Licht
Beate Vollack, Choreographische Mitarbeit
Stellario Fagone, Choreinstudierung

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Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel

Miljenko Turk, Peter
Judith Thielsen, Gertrud
Katrin Wundsam, Hänsel
Kathrin Zukowski, Gretel
Dalia Schaechter, Die Knusperhexe
Opernstudio, Sandmännchen
Opernstudio, Taumännchen

François-Xavier Roth, Musikalische Leitung
Béatrice Lachaussée, Inszenierung
Dominique Wiesbauer, Bühne & Kostüme
Andreas Grüter, Licht
Gregoire Pont, Video
Georg Kehren, Dramaturgie

Die Entstehung der Oper verdankt sich dabei einer innerfamiliären Zusammenarbeit: Adelheid Wette, die Schwester des Komponisten, bat ihn darum, einige Lieder zu vertonen, die sie anlässlich eines Märchenspiels erdacht hatte. Er ließ ihr alsbald einige kleine Stücke zukommen und das Märchen, eine von den Kindern aufgeführte Geburtstagsgabe für ihren Ehemann, stieß bei den Verwandten auf große Begeisterung. Sie überzeugten Humperdinck von der Idee einer Singspielfassung, auf die nur wenig später auch die Oper folgte. Schon früh interessierten sich die namhaftesten Dirigenten der Zeit für die Komposition, so zum Beispiel Hermann Levi und Ludwig Rottenberg; die umjubelte Uraufführung sollte schließlich unter der Leitung von Richard Strauss in Weimar erfolgen.

Nach dem Doppelabend "L’heure espagnole" / "L’enfant et les sortilèges" in der Saison 2016.2017 kehrt die französische Regisseurin Beatrice Lachaussée für eine Neuproduktion der wohl bekanntesten Oper Engelbert Humperdincks nach Köln zurück. Es dirigiert Generalmusikdirektor Francois-Xavier Roth.

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