KALENDER

Bernd Alois Zimmermann: Die Soldaten

Pavel Daniluk, Wesener, ein Galanteriehändler in Lille
Emily Hindrichs, Marie, seine Tochter
Judith Thielsen, Charlotte, seine Tochter
Kismara Pezzati, Weseners alte Mutter
Leigh Melrose, Stolzius, Tuchhändler in Armentières
Iris Vermillion, Stolzius' Mutter
Miroslav Stričević, Obrist, Graf von Spannheim
Martin Koch, Desportes, ein Edelmann
John Heuzenroeder, Pirzel, ein Hauptmann
Oliver Zwarg, Eisenhardt, ein Feldprediger
Miljenko Turk, Haudy
Wolfgang Stefan Schwaiger, Mary
Peter Tsantsits, Ein junger Offizier
Dino Lüthy, Ein junger Offizier
Young Woo Kim, Ein junger Offizier
Sharon Kempton, Die Gräfin de la Roche
Alexander Kaimbacher, Der junge Graf, ihr Sohn
Seungjick Kim, Der Bediente der Gräfin de la Roche
Ján Rusko, Der junge Fähnrich
Stefan Hadzic, Der betrunkene Offizier

François-Xavier Roth, Dirigent
Calixto Bieito, Regie
Paul Jeukendrup, Klangregie
Herrenchor und Extrachor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

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Leoš Janácek: Věc Makropulos

Marlis Petersen, EMILIA MARTY
Nicky Spence, ALBERT GREGOR
Peter Hoare, VÍTEK
Natalia Skrycka, KRISTA
Bo Skovhus, JAROSLAV PRUS
Spencer Britten, JANEK
Jan Martiník, DR. KOLENATÝ
Žilvinas Miškinis, MASCHINIST
Adriane Queiroz, PUTZFRAU
Graham Clark, HAUK-ŠENDORF
Anna Kissjudit, KAMMERZOFE

Simon Rattle, MUSIKALISCHE LEITUNG
Claus Guth, INSZENIERUNG
Étienne Pluss,BÜHNENBILD
Ursula Kudrna, KOSTÜME
Sebastian Alphons, LICHT
Sommer Ulrickson, CHOREOGRAPHIE
Martin Wright, EINSTUDIERUNG CHOR
Yvonne Gebauer | Benjamin Wäntig, DRAMATURGIE


Dokumentation eines eher drögen Erbschaftsstreits, Kriminalstück, Metaoper mit einer Sängerin, die eine Sängerin spielt, Abhandlung über Sinn und Unsinn menschlicher Unsterblichkeit – all das verbirgt sich hinter »der Sache/dem Fall Makropulos«. Operndiva Emilia Marty mischt durch ihr unerklärliches Detailwissen die Beteiligten eines schon seit hundert Jahren schwelenden Erbschaftsprozesses auf und nutzt die Tatsache, dass ihr alle Männer verfallen sind, rücksichtslos für ihre rätselhaften Absichten aus.

Was keiner ahnt: Unter den Bergen von Papier aus dem Prozess befindet sich ein geheimnisvolles, altes Rezept für einen Trank zur Lebensverlängerung um 300 Jahre, den Marty schon einmal eingenommen hat und dem sie nun nachjagt, um ihr Leben ein weiteres Mal zu verlängern. Doch nachdem sie buchstäblich über Leichen gegangen ist und das Dokument in Händen hält, begreift sie, welchen Preis ewiges Leben hat … Janáčeks vorletzte Oper ist nicht nur wegen ihres überraschenden Handlungsverlaufs seine merkwürdigste. Das Hauptthema aller seiner Opern, die Liebe, erscheint hier in ihrer Abwesenheit ex negativo. Die distanzierende Kühle und Ironie der Schauspielvorlage von Karel Čapek wandelt Janáček in eine veritable Tragödie, die Mitleid für seine unnahbare, von Überdruss gezeichnete und emotional verarmte Hauptfigur erzeugt. Nach »Jenůfa« in der letzten Spielzeit führt Simon Rattle seinen Janáček-Zyklus an der Staatsoper nun mit »Věc Makropulos«, der sicherlich schroffsten Partitur des Komponisten, fort.

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Nikolaus Habjan, Puppenspiel, Gesang & Conférencier
Musicbanda Franui

Gioachino Rossini: L’italiana in Algeri

Johannes Maria Wimmer, Mustafa
Felicitas Fuchs-Wittekindt, Elvira
Jaime Hartzell, Zulima
Christoph Filler, Haly, Kapitän
Theodore Browne | Nico Darmanin, Lindoro
Camilla Lehmeier | Lamia Beuque, Isabella
Alec Avedissian | Wolfgang Stefan Schwaiger, Taddeo
Andrea De Majo, Dschinni

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck,
Chor des Tiroler Landestheaters,
Statisterie des Tiroler Landestheaters


Warum macht sich eine Italienerin auf den Weg nach Algier? Sie ist auf der Suche nach ihrem Geliebten, der in die Sklaverei geraten ist. Schlecht geht es ihrem Lindoro dort allerdings nicht, denn er steht hoch in der Gunst seines Herrn Mustafa. Doch die Sehnsucht nach seiner Isabella quält ihn sehr. Und dann steht sie auf einmal im Palast – als Beute des Korsaren Haly, der die an der Küste Gestrandete aufgriff. Mustafa hatte ihn beauftragt, ihm eine schöne Italienerin zu besorgen. Diese Frauen sollen nämlich temperamentvoller sein als die orientalischen Damen – darunter Mustafas weinerliche Hauptfrau Elvira, die ihm schon lange lästig ist. Gerade das besagte Temperament der Italienerin wird Mustafa jedoch zum Verhängnis. Denn Isabella wickelt den selbstgefälligen Herrscher mit ihren Verführungskünsten so um den Finger, dass er auf ihre raffinierten Intrigenspiele hereinfällt und sich die Situation ganz anders entwickelt, als von Mustafa erhofft …

L’italiana in Algeri war der erste große Erfolg Rossinis und zählt nach Il barbiere di Siviglia zu den beliebtesten Komischen Opern des Komponisten. Mit virtuoser Bravour sind die humorvollen und ironischen Szenen gestaltet, liebevoll und lebendig die Figuren charakterisiert. Regie in dieser Oper, die phasenweise wie eine „organisierte und vollständige Verrücktheit“ (Stendhal) wirkt, führt Anette Leistenschneider. Am Tiroler Landestheater hat sie bereits in ihren Inszenierungen von Il barbiere di Siviglia und Martha bewiesen, dass die musikalische Komödie genau ihr Genre ist.

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Giuseppe Verdi: La Traviata

Aida Garifullina, Violetta Valery
Ida Aldrian, Flora Bervoix
Katja Pieweck, Annina
Pavol Breslik, Alfredo Germont
Artur Rucinski, Giorgio Germont
Peter Galliard, Gastone
Nicholas Mogg, Il Barone Douphol
Hubert Kowalczyk, Il Marchese d'Obigny
David Minseok Kang, Il Dottore Grenvil
Seungwoo Simon Yang, Giuseppe
Jakob Neubauer, Akkordeonist

Stefano Ranzani, Musikalische Leitung
Johannes Erath, Inszenierung:
Annette Kurz, Bühnenbild
Herbert Murauer, Kostüme
Olaf Freese, Licht
Francis Hüsers, Dramaturgie

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Chor der Hamburgischen Staatsoper

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Modest Mussorgski: Boris Godunow

Adam Palka, Boris Godunow
Alexandra Urquiola, Fjodor | Die Aktivistin
Carina Schmieger, Xenia | Die Geflüchtete
Maria Theresa Ullrich, Xenias Amme | Die Mutter des Selbstmörders
Štefan Margita, Fürst Wassilij Schujskij
David Steffens, Pimen
Elmar Gilbertsson, Grigori Otrepjew | Der jüdische Partisan
Friedemann Röhlig, Warlaam
Stine Marie Fischer, Eine Schenkwirtin | Die Frau des Kollaborateurs
Petr Nekoranec, Ein Gottesnarr | Der Obdachlose
Ramina Abdulla-zadè, Der jüdische Partisan (als Kind)
Urban Malmberg, Der jüdische Partisan (als alter Mann)
Alberto Robert, Missail | Ein Leibbojar

Titus Engel, Musikalische Leitung
Paul-Georg Dittrich, Regie
Joki Tewes, Bühne
Pia Dederichs, Kostüme
Vincent Stefan, Video
Reinhard Traub, Licht
Manuel Pujol, Chor
Bernhard Moncado, Kinderchor
Miron Hakenbeck, Dramaturgie

Kinderchor der Oper Stuttgart
Mitglieder des Staatsopernchores
Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

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Giuseppe Verdi: La Traviata

Aida Garifullina, Violetta Valery
Ida Aldrian, Flora Bervoix
Katja Pieweck, Annina
Pavol Breslik, Alfredo Germont
Artur Rucinski, Giorgio Germont
Peter Galliard, Gastone
Nicholas Mogg, Il Barone Douphol
Hubert Kowalczyk, Il Marchese d'Obigny
David Minseok Kang, Il Dottore Grenvil
Seungwoo Simon Yang, Giuseppe
Jakob Neubauer, Akkordeonist

Stefano Ranzani, Musikalische Leitung
Johannes Erath, Inszenierung:
Annette Kurz, Bühnenbild
Herbert Murauer, Kostüme
Olaf Freese, Licht
Francis Hüsers, Dramaturgie

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Chor der Hamburgischen Staatsoper

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Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio Nr. 1 in d-Moll, op. 49
Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 1 in c-Moll, op. 8
Ludwig van Beethoven: Trio in B-Dur, op. 11 „Gassenhauer-Trio“

Amatis Trio
Lea Hausmann, Violine
Samuel Shepherd, Violoncello
Andrei Gologan, Klavier

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Benjamin Britten: Les Illuminations

Sabine Devieilhe, Sopran
Bayerisches Staatsorchester

Vladimir Jurowski, Musikalische Leitung

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Benjamin Britten: Les Illuminations

Sabine Devieilhe, Sopran
Bayerisches Staatsorchester

Vladimir Jurowski, Musikalische Leitung

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