KALENDER

Julian Prégardien Tenor
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
Alondra de la Parra Musikalische Leitung

Werke von BEETHOVEN, MÁRQUEZ, BARBER u.a.

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Dmitri Schostakowitsch: Die Nase

Boris Pinkhasovich, Kovaljov Platon Kusmič
Sergei Leiferkus, Ivan Jakovlevič
Laura Aikin, Praskovja Osipovna
Andrey Popov, Reviervorsteher der Polizei
Sergey Skorokhodov, Ivan
Anton Rositskiy, Die Nase
Sean Michael Plumb, Lakai der Gräfin
Gennady Bezzubenkov, Beamter der Annoncenredaktion

Bayerisches Staatsorchester

Vladimir Jurowsky, Dirigent
Kirill Serebrennikov, Regie


Der 21-jährige Schostakowitsch übt mit seinem Opernerstling eine ätzende Kritik am post-zaristischen, von Weltkrieg, blutigstem Bürgerkrieg und zunehmendem Staatsterror gebeutelten Russland. Das Bild einer brutalen Gesellschaft voller körperlich und seelisch entstellter Duckmäuser und Gewalttäter wird musikalisch eingefangen im grotesken Wechsel verschiedenster Stilebenen: Zirkusmusik und russisch-orthodoxe Kirchenmusik, Galopp, Polka, Märsche und Fugen werden in filmischer Drastik gegeneinander geschnitten. Hinter dem beißenden Witz lauern Angst und Gewalt.

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Richard Wagner: Lohengrin

David Steffens Heinrich der Vogler
Klaus Florian Vogt Lohengrin
Astrid Kessler Elsa von Brabant
Jukka Rasilainen Friedrich von Telramund
Monika Bohinec Ortrud
Jacob Scharfman Der Heerrufer des Königs

Opernchor der Theater Chemnitz
Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
Guillermo García Calvo Dirigent

Konzertante Aufführung

Elsa von Brabant ist des Brudermords angeklagt. Niemand wagt es, die Unschuld der jungen Frau in diesem unerklärlichen Fall zu beweisen. Gefangen in einer Realität, die keiner mit ihr zu teilen scheint, tritt ein Mann in ihr Leben, der verspricht für sie zu kämpfen – unter einer Bedingung: Elsa muss ihm blind vertrauen und darf ihn weder nach seinem Namen noch seiner Herkunft fragen. In einer Zeit revolutionärer Umbrüche schrieb Richard Wagner seine 1850 von Franz Liszt in Weimar uraufgeführte Oper »Lohengrin«. Als Vorlage verwendete er die geheimnisvolle
Schwanenrittersage aus Wolfram von Eschenbachs »Parzival«-Epos. Dennoch lässt sich »Lohengrin« nicht auf die Vertonung eines mittelalterlichen Stoffes reduzieren. Vielmehr ging es Wagner darum, gesellschaftspolitische Utopien von einer gerechteren Welt aufzuzeigen, die er in das Gewand eines halb historischen, halb sagenhaften Geschehens kleidete.
Klaus Florian Vogt ist mit seinem unverwechselbaren Stimmtimbre unbestritten der derzeit wichtigste Lohengrin-Sänger weltweit. Er bildet zusammen mit Astrid Kessler, Monika Bohinec, Jukka Rasilainen und David Steffens ein Weltklasse-Ensemble. Guillermo García Calvo dirigiert den Opernchor der Theater Chemnitz und die Robert-Schumann-Philharmonie
in dieser mystisch-romantischen Oper, Richard Wagners klanglich betörender Suche nach einer utopischen Wirklichkeit.

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Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, KV366

Michael Spyres, Idomeneo
Anna Stéphany, Idamante
Sabine Devieilhe, Ilia
Siobhan Stagg, Elettra

Ensemble Pygmalion
Raphaël Pichon, Dirigent
Satoshi Miyagi, Regie

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Dmitri Schostakowitsch: Die Nase

Boris Pinkhasovich, Kovaljov Platon Kusmič
Sergei Leiferkus, Ivan Jakovlevič
Laura Aikin, Praskovja Osipovna
Andrey Popov, Reviervorsteher der Polizei
Sergey Skorokhodov, Ivan
Anton Rositskiy, Die Nase
Sean Michael Plumb, Lakai der Gräfin
Gennady Bezzubenkov, Beamter der Annoncenredaktion

Bayerisches Staatsorchester

Vladimir Jurowsky, Dirigent
Kirill Serebrennikov, Regie


Der 21-jährige Schostakowitsch übt mit seinem Opernerstling eine ätzende Kritik am post-zaristischen, von Weltkrieg, blutigstem Bürgerkrieg und zunehmendem Staatsterror gebeutelten Russland. Das Bild einer brutalen Gesellschaft voller körperlich und seelisch entstellter Duckmäuser und Gewalttäter wird musikalisch eingefangen im grotesken Wechsel verschiedenster Stilebenen: Zirkusmusik und russisch-orthodoxe Kirchenmusik, Galopp, Polka, Märsche und Fugen werden in filmischer Drastik gegeneinander geschnitten. Hinter dem beißenden Witz lauern Angst und Gewalt.

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Richard Strauss: Der Rosenkavalier

Marlis Petersen, Die Feldmarschallin
Christof Fischesser, Der Baron Ochs auf Lerchenau
Samantha Hankey, Octavian
Johannes Martin Kränzle, Herr von Faninal
Katharina Konradi, Sophie
Daniela Köhler, Jungfer Marianne Leitmetzerin
Ulrich Reß, Valzacchi
Ursula Hesse von den Steinen, Annina
Martin Snell, Ein Polizeikommissar
Kevin Conners, Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin
Caspar Singh, Der Haushofmeister bei Faninal
Christian Rieger, Ein Notar
Kevin Conners, Ein Wirt
Evan LeRoy Johnson, Ein Sänger
Jasmin Delfs | Jessica Niles | Emily Sierra, Adelige Waisen
Eliza Boom, Eine Modistin
Granit Musliu, Ein Tierhändler

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Vladimir Jurowski, Musikalische Leitung
Barrie Kosky, Inszenierung
Rufus Didwiszus, Bühne
Victoria Behr, Kostüme
Alessandro Carletti, Licht
Stellario Fagone, Chor
Nikolaus Stenitzer, Dramaturgie

Ein sonderbar‘ Ding, der Rosenkavalier. Da hatte sich Richard Strauss mit Salome und Elektra gerade einen Ruf als Bürgerschreck auf der Opernbühne erarbeitet, war, wie er selbst schrieb, „an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit heutiger Ohren“ gegangen – um dann zusammen mit seinem Librettisten Hugo von Hofmannsthal das Publikum ausgerechnet mit den anachronistisch wehenden Walzern einer Hochadelskomödie in einem imaginierten Wien eines fantasierten 18. Jahrhunderts zu erobern. Das Wunderbare an dieser Sonderlichkeit ist dabei, dass Strauss und Hofmannsthal das Künstliche dieser Welt in Sprache und Musik auf die Spitze treiben und zu einem traum- und albtraumhaften Szenarium anwachsen lassen, in dem Platz ist für all die Themen, die den Rosenkavalier so bestechend machen: die Möglichkeiten und die Unmöglichkeit von Liebe, die Dringlichkeit und die Unerbittlichkeit der vergehenden Zeit, die Unverzichtbarkeit und unerbittliche Bedingtheit von Autonomie und Entscheidungsfreiheit.
Barrie Koskys Rosenkavalier zollt auch meist weniger rezipierten Quellen des Werks wie der französischen Operette L’ingenu libertin von Claude Terrasse und Louis Artus Tribut, fügt den liebgewonnenen Figuren von Sophie und Octavian, Ochs und Marschallin dadurch überraschende Facetten hinzu und erweitert in opulenten Bildern die Münchner Inszenierungsgeschichte des Werkes um ein aufregendes Kapitel.

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Christoph Willibald Gluck: Orphée et Eurydice

Emily D'Angelo, Sopran
Sabine Devieilhe, Sopran
Lea Desandre, Mezzosopran

Ensemble Pygmalion
Raphaël Pichon, Dirigent

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Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, D 810 „Der Tod und das Mädchen“
Anton Webern: Langsamer Satz für Streichquartett, M. 78
Ludwig van Beethoven: Quartett in B-Dur, op. 133 “Große Fuge”

Esmé Quartett
Wonhee Bae, Violine
Yuna Ha, Violine
Jiwon Kim, Viola
Yeeun Heo, Violoncello

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Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, KV366

Michael Spyres, Idomeneo
Anna Stéphany, Idamante
Sabine Devieilhe, Ilia
Siobhan Stagg, Elettra

Ensemble Pygmalion
Raphaël Pichon, Dirigent
Satoshi Miyagi, Regie

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Josef Mysliveček: Isacco figura del redentore, ossia Abramo ed Isacco – Oratorium in zwei Teilen

Mathias Vidal, Abramo
Mari Eriksmoen, Isacco
Paula Murrihy, Sara
Nikola Hillebrand, Angelo
Matthias Winckhler, Gamari

Collegium Vocale 1704
Collegium 1704
Václav Luks, Dirigent

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