KALENDER

Leoš Janácek: Věc Makropulos

Marlis Petersen, EMILIA MARTY
Nicky Spence, ALBERT GREGOR
Peter Hoare, VÍTEK
Natalia Skrycka, KRISTA
Bo Skovhus, JAROSLAV PRUS
Spencer Britten, JANEK
Jan Martiník, DR. KOLENATÝ
Žilvinas Miškinis, MASCHINIST
Adriane Queiroz, PUTZFRAU
Graham Clark, HAUK-ŠENDORF
Anna Kissjudit, KAMMERZOFE

Simon Rattle, MUSIKALISCHE LEITUNG
Claus Guth, INSZENIERUNG
Étienne Pluss,BÜHNENBILD
Ursula Kudrna, KOSTÜME
Sebastian Alphons, LICHT
Sommer Ulrickson, CHOREOGRAPHIE
Martin Wright, EINSTUDIERUNG CHOR
Yvonne Gebauer | Benjamin Wäntig, DRAMATURGIE


Dokumentation eines eher drögen Erbschaftsstreits, Kriminalstück, Metaoper mit einer Sängerin, die eine Sängerin spielt, Abhandlung über Sinn und Unsinn menschlicher Unsterblichkeit – all das verbirgt sich hinter »der Sache/dem Fall Makropulos«. Operndiva Emilia Marty mischt durch ihr unerklärliches Detailwissen die Beteiligten eines schon seit hundert Jahren schwelenden Erbschaftsprozesses auf und nutzt die Tatsache, dass ihr alle Männer verfallen sind, rücksichtslos für ihre rätselhaften Absichten aus.

Was keiner ahnt: Unter den Bergen von Papier aus dem Prozess befindet sich ein geheimnisvolles, altes Rezept für einen Trank zur Lebensverlängerung um 300 Jahre, den Marty schon einmal eingenommen hat und dem sie nun nachjagt, um ihr Leben ein weiteres Mal zu verlängern. Doch nachdem sie buchstäblich über Leichen gegangen ist und das Dokument in Händen hält, begreift sie, welchen Preis ewiges Leben hat … Janáčeks vorletzte Oper ist nicht nur wegen ihres überraschenden Handlungsverlaufs seine merkwürdigste. Das Hauptthema aller seiner Opern, die Liebe, erscheint hier in ihrer Abwesenheit ex negativo. Die distanzierende Kühle und Ironie der Schauspielvorlage von Karel Čapek wandelt Janáček in eine veritable Tragödie, die Mitleid für seine unnahbare, von Überdruss gezeichnete und emotional verarmte Hauptfigur erzeugt. Nach »Jenůfa« in der letzten Spielzeit führt Simon Rattle seinen Janáček-Zyklus an der Staatsoper nun mit »Věc Makropulos«, der sicherlich schroffsten Partitur des Komponisten, fort.

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Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Jan Philip Schulze, Klavier

"Dirty Minds"

Die Mezzosopranistin Olivia Vermeulen und der Pianist Jan Philip Schulze lesen in Liedern von Schubert, Wolf, Schönberg und Eisler u.a. zwischen den Zeilen und geben einen erfrischenden Blick auf den darin enthaltenen erotischen Subtext frei. In dieser einzigartigen Anthologie werden Geschlechterstereotypen aus dem 19. Jahrhundert durch komplexe und vielschichtigere Interpretationsansätze ergänzt. Ein erfrischender und provokanter Blick auf das traditionelle Liedgenre – und ein passender abendlicher Ausklang zum Valentinstag!

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Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager Symphonie«
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626

Hanna-Elisabeth Müller, Sopran
Eva Zaïcik, Mezzosopran
Mauro Peter, Tenor
Tareq Nazmi, Bass

Philharmonischer Chor München
Münchner Philharmoniker
Philippe Herreweghe, Dirigent

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Hugo Wolf: Das Italienische Liederbuch

Nikola Hillebrand, Sopran
Nikola Diskić, Bariton
Marcelo Amaral, Klavier

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Erich Wolfgang Korngold: Die Tote Stadt

Klaus Florian Vogt, Paul
Vida Mikneviciute, Marietta, Tänzerin
Vida Mikneviciute, Die Erscheinung Mariens, Pauls verstorbener Gattin
Adrian Eröd, Frank, Pauls Freund
Monika Bohinec, Brigitta, bei Paul
Adrian Eröd, Fritz, der Pierrot
Anna Nekhames, Juliette
Patricia Nolz, Lucienne
Robert Bartneck, Victorin
Daniel Jenz, Graf Albert

Thomas Guggeis, Dirigent
Willy Decker, Regie
Wolfgang Gussmann, Ausstattung

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Claude Debussy: Nuit d'étolies
Claude Debussy: Romance
Claude Debussy: Romance d’Ariel
Claude Debussy: Apparition
Claude Debussy: Ariettes oubliées
Francis Poulenc: Deux poèmes de Louis Aragon, FP 122
Francis Poulenc: Banalités, FP 107
Gabriel Fauré: Après un rêve op. 7/1
Gabriel Fauré: Notre amour op. 23/2
Gabriel Fauré: Au bord de l'eau op. 8/1
Gabriel Fauré: Les Berceaux
Maurice Ravel: Chanson française
Maurice Ravel: Trois beaux oiseaux du paradis
Maurice Ravel: Sur l’herbe
Maurice Ravel: Manteau de fleurs
Maurice Ravel: Cinq mélodies populaires grecques

Sabine Devieilhe, Sopran
Alexandre Tharaud, Klavier

Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 16 in F-Dur, op. 135
Benjamin Britten: Streichquartett Nr. 3 in G-Dur, op. 94
Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll, op. 34

Escher Quartet
Adam Barnett-Hart, Violine
Brendan Speltz, Violine
Pierre Lapointe, Viola
Brook Speltz, Violoncello

Andreas Haefliger, Klavier

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Nikolaus Habjan, Puppenbau und -spiel
Simon Meusburger, Regie

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Leoš Janácek: Věc Makropulos

Marlis Petersen, EMILIA MARTY
Nicky Spence, ALBERT GREGOR
Peter Hoare, VÍTEK
Natalia Skrycka, KRISTA
Bo Skovhus, JAROSLAV PRUS
Spencer Britten, JANEK
Jan Martiník, DR. KOLENATÝ
Žilvinas Miškinis, MASCHINIST
Adriane Queiroz, PUTZFRAU
Graham Clark, HAUK-ŠENDORF
Anna Kissjudit, KAMMERZOFE

Simon Rattle, MUSIKALISCHE LEITUNG
Claus Guth, INSZENIERUNG
Étienne Pluss,BÜHNENBILD
Ursula Kudrna, KOSTÜME
Sebastian Alphons, LICHT
Sommer Ulrickson, CHOREOGRAPHIE
Martin Wright, EINSTUDIERUNG CHOR
Yvonne Gebauer | Benjamin Wäntig, DRAMATURGIE


Dokumentation eines eher drögen Erbschaftsstreits, Kriminalstück, Metaoper mit einer Sängerin, die eine Sängerin spielt, Abhandlung über Sinn und Unsinn menschlicher Unsterblichkeit – all das verbirgt sich hinter »der Sache/dem Fall Makropulos«. Operndiva Emilia Marty mischt durch ihr unerklärliches Detailwissen die Beteiligten eines schon seit hundert Jahren schwelenden Erbschaftsprozesses auf und nutzt die Tatsache, dass ihr alle Männer verfallen sind, rücksichtslos für ihre rätselhaften Absichten aus.

Was keiner ahnt: Unter den Bergen von Papier aus dem Prozess befindet sich ein geheimnisvolles, altes Rezept für einen Trank zur Lebensverlängerung um 300 Jahre, den Marty schon einmal eingenommen hat und dem sie nun nachjagt, um ihr Leben ein weiteres Mal zu verlängern. Doch nachdem sie buchstäblich über Leichen gegangen ist und das Dokument in Händen hält, begreift sie, welchen Preis ewiges Leben hat … Janáčeks vorletzte Oper ist nicht nur wegen ihres überraschenden Handlungsverlaufs seine merkwürdigste. Das Hauptthema aller seiner Opern, die Liebe, erscheint hier in ihrer Abwesenheit ex negativo. Die distanzierende Kühle und Ironie der Schauspielvorlage von Karel Čapek wandelt Janáček in eine veritable Tragödie, die Mitleid für seine unnahbare, von Überdruss gezeichnete und emotional verarmte Hauptfigur erzeugt. Nach »Jenůfa« in der letzten Spielzeit führt Simon Rattle seinen Janáček-Zyklus an der Staatsoper nun mit »Věc Makropulos«, der sicherlich schroffsten Partitur des Komponisten, fort.

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Miloslav Kabeláč: The Mystery of Time, passacaglia for large orchestra, Op. 31
Viktor Ullmann: Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke. 12 Stücke aus der Dichtung Rainer Maria Rilkes für Sprecher und Orchester
Johannes Brahms: Symphony Nr. 1 in C-moll Op. 68

Tschechische Philharmonie
Semyon Bychkov, Dirigent
Thomas Quasthoff, Sprecher

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