KALENDER

Albert Lortzing: Der Wildschütz

Sebastian Wartig, Graf von Eberbach
Sabine Brohm, Die Gräfin
Joseph Dennis, Baron Kronthal
Nikola Hillebrand, Baronin Freimann
Christiane Hossfeld, Nanette
Georg Zeppenfeld, Baculus
Katerina von Bennigsen, Gretchen
Gerald Hupach, Pankratius

Johannes Fritzsch, Dirigent
Jens-Daniel Herzog, Inszenierung
Mathis Neidhardt, Bühnenbild
Sibylle Gädeke, Kostümbild
Stefan Bolliger, Licht
Michael Schmieder, Choreografie
André Kellinghaus, Chor
Claudia Sebastian-Bertsch, Kinderchor
Anna Melcher, Dramaturgie
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Albert Lortzing: Der Wildschütz

Sebastian Wartig, Graf von Eberbach
Sabine Brohm, Die Gräfin
Joseph Dennis, Baron Kronthal
Nikola Hillebrand, Baronin Freimann
Christiane Hossfeld, Nanette
Georg Zeppenfeld, Baculus
Katerina von Bennigsen, Gretchen
Gerald Hupach, Pankratius

Johannes Fritzsch, Dirigent
Jens-Daniel Herzog, Inszenierung
Mathis Neidhardt, Bühnenbild
Sibylle Gädeke, Kostümbild
Stefan Bolliger, Licht
Michael Schmieder, Choreografie
André Kellinghaus, Chor
Claudia Sebastian-Bertsch, Kinderchor
Anna Melcher, Dramaturgie
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Giuseppe Verdi: Don Carlo

Yound Doo Park, Filippo II., König von Spanien
Rodrigo Porras Garulo, Don Carlo
Aluda Todua, Rodrigo, Marquis von Posa
Timo Riihonen, Großinquisitor
N.N., Ein Mönch (Karl V.)
Cristina Pasaroiu, Elisabetta di Valois
Lena Belkina, Prinzessin Eboli
Stella An, Tebaldo
Julian Habermann, Der Graf von Lerma
Sumi Hwang, Stimme vom Himmel

GMD Patrick Lange, Musikalische Leitung
Uwe Eric Laufenberg, Inszenierung
Rolf Glittenberg, Bühne
Marianne Glittenberg, Kostüme
Andreas Frank, Licht
Albert Horne, Chor
Daniel C. Schindler, Dramaturgie

Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Nikolai Tcherepnin: Vorspiel zu "La Princesse lointaine", op. 4
Peter Iljitsch Tschaikowskij: Dornröschen-Suite, op. 66a
Peter Iljitsch Tschaikowskij: Schwanensee-Suite, op. 20a
Maurice Ravel: «Shéhérazade» für Sopransolo und Orchester

Christiane Karg, Sopran
Gábor Káli, Dirigent
Orchestre Symphonique de l’Opéra de Toulon

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Giuseppe Verdi: Don Carlo

Timo Riihonen, Filippo II., König von Spanien
Rodrigo Porras Garulo, Don Carlo
Aluda Todua, Rodrigo, Marquis von Posa
Young Doo Park, Großinquisitor
N.N., Ein Mönch (Karl V.)
Cristina Pasaroiu, Elisabetta di Valois
Lena Belkina, Prinzessin Eboli
Stella An, Tebaldo
Julian Habermann, Der Graf von Lerma
Sumi Hwang, Stimme vom Himmel

GMD Patrick Lange, Musikalische Leitung
Uwe Eric Laufenberg, Inszenierung
Rolf Glittenberg, Bühne
Marianne Glittenberg, Kostüme
Andreas Frank, Licht
Albert Horne, Chor
Daniel C. Schindler, Dramaturgie

Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Valentina Farcas, Sopran
Idunnu Münch, Mezzosopran
Mingjie Lei, Tenor
David Steffens, Bass

Circa Contemporary Circus, Tanz
Libby McDonnell, Kostüme
Yaron Lifschitz, Regie
Wiener Singverein
Johannes Prinz, Choreinstudierung

Yutaka Sado, Dirigent
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

Klassik trifft Akrobatik! In ihrem aufsehenerregenden Projekt huldigt die Compagnie «Circa» mit Chören aus Niederösterreich und Wien und dem Tonkünstler-Orchester der neunten Symphonie von Ludwig van Beethoven. Mit ihr hatte der Komponist nicht nur neue Maßstäbe in der klassischen Musik gesetzt, sondern dank der Vertonung von Friedrich Schillers Ode «An die Freude» auch ein humanistisches Monument geschaffen. Rund 200 Jahre später kreiert der australische Regisseur Yaron Lifschitz eine emotionale akrobatische Partitur des Meisterwerks. Unter der Leitung von Yutaka Sado kulminiert der Dialog zwischen den Künsten in einem Fest der Menschlichkeit.

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Valentina Farcas, Sopran
Idunnu Münch, Mezzosopran
Mingjie Lei, Tenor
David Steffens, Bass

Circa Contemporary Circus, Tanz
Libby McDonnell, Kostüme
Yaron Lifschitz, Regie
Wiener Singverein
Johannes Prinz, Choreinstudierung

Yutaka Sado, Dirigent
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Claudio Monteverdi: L'Orfeo

Georg Nigl, Orfeo
Slávka Zámecníková, Euridice
Kate Lindsey, La Musica / La Speranza
Christina Bock, Messaggiera / Proserpina
Andrea Mastroni, Plutone

Pablo Heras-Casado, Musikalische Leitung
Tom Morris, Inszenierung
Anna Fleischle, Bühne & Kostüme
James Farncombe, Licht
Finn Ross, Video
Jane Gibson, Choreographie

Was macht Claudio Monteverdis 1607 am oberitalienischen Hof zu Mantua uraufgeführte Favola d’Orfeo (Legende von Orpheus) zur ersten Oper? Natürlich gab es vereinzelte Vorläufer. Doch in diesem Werk ist es erstmals die Musik selbst, die nicht nur als Allegorie im Prolog sinnbildlich das Wort ergreift, sondern das gesamte szenische Geschehen kongenial durchwirkt. Die Orpheus-Dichtungen der Antike und Renaissance hatten den mythischen Sänger, der die ganze Natur zu bezaubern und selbst die Unterwelt zu erweichen wusste, eher als virtuosen Meister der Beredsamkeit denn als Musiker interpretiert. Erst Monteverdi lud zu einer Feier der durch die Errungenschaften des neuen »darstellenden Stils« (stile rappresentativo) entfesselten musikalischen Triebkräfte. Vielstimmige, tänzerisch beschwingte oder feierlich gemessene Chöre und ein reich besetzter instrumentaler Apparat rahmen Monteverdis klingende Wort- und Affektausdeutung, die uns bis heute mit unverminderter Frische und Empfindungstiefe berührt. Nach himmelhochjauchzenden Hochzeitsvorbereitungen, die durch die Nachricht vom Tod der Braut Eurydike, die durch einen Schlangenbiss verstarb, jäh unterbrochen werden, durchmessen wir mit dem verwaisten Orpheus Abgründe der Trauer und Verzweiflung und begleiten ihn auf seinem Weg in die Unterwelt. Nachdem er »jede Hoffnung hat fahren lassen« stimmt er einen Gesang an, der alle Register verinnerlichter Empfindung und hochvirtuoser Entäußerung zieht. Paradoxer Weise führt uns aber dieses Herzstück der Oper nicht nur die Macht, sondern auch die Ohnmacht des Gesanges vor Augen: Charon, der Fährmann, bleibt diesem beschwörenden Bittgesang gegenüber taub und verweigert die Überfahrt ins Totenreich. Nur der Umstand, dass er in Schlaf fällt, ermöglicht es Orpheus, sich ganz unheroisch dort einzuschleichen. Und es ist auch nicht Orpheus’ Gesang unmittelbar, sondern erst die Fürbitte von Plutos Frau, die den Totengott veranlasst, in die Rückgabe Eurydikes einzuwilligen. Diese geschieht zudem unter einer Bedingung, die dazu führt, dass Orpheus sie ein zweites Mal verlieren wird. Triumph und Elend der Kunst sind der Gattung Oper somit seit ihrem Ursprung eingeschrieben:»Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern« (Beckett). Regisseur Tom Morris lädt alle Besucher zu einer Hochzeitsparty, die er als zeitgenössische Entsprechung zum höfischen Fest als Rahmen für seine Inszenierung gewählt hat.

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Albert Lortzing: Der Wildschütz

Sebastian Wartig, Graf von Eberbach
Sabine Brohm, Die Gräfin
Joseph Dennis, Baron Kronthal
Nikola Hillebrand, Baronin Freimann
Christiane Hossfeld, Nanette
Georg Zeppenfeld, Baculus
Katerina von Bennigsen, Gretchen
Gerald Hupach, Pankratius

Johannes Fritzsch, Dirigent
Jens-Daniel Herzog, Inszenierung
Mathis Neidhardt, Bühnenbild
Sibylle Gädeke, Kostümbild
Stefan Bolliger, Licht
Michael Schmieder, Choreografie
André Kellinghaus, Chor
Claudia Sebastian-Bertsch, Kinderchor
Anna Melcher, Dramaturgie
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS

Claudio Monteverdi: L'Orfeo

Georg Nigl, Orfeo
Slávka Zámecníková, Euridice
Kate Lindsey, La Musica / La Speranza
Christina Bock, Messaggiera / Proserpina
Andrea Mastroni, Plutone

Pablo Heras-Casado, Musikalische Leitung
Tom Morris, Inszenierung
Anna Fleischle, Bühne & Kostüme
James Farncombe, Licht
Finn Ross, Video
Jane Gibson, Choreographie

Was macht Claudio Monteverdis 1607 am oberitalienischen Hof zu Mantua uraufgeführte Favola d’Orfeo (Legende von Orpheus) zur ersten Oper? Natürlich gab es vereinzelte Vorläufer. Doch in diesem Werk ist es erstmals die Musik selbst, die nicht nur als Allegorie im Prolog sinnbildlich das Wort ergreift, sondern das gesamte szenische Geschehen kongenial durchwirkt. Die Orpheus-Dichtungen der Antike und Renaissance hatten den mythischen Sänger, der die ganze Natur zu bezaubern und selbst die Unterwelt zu erweichen wusste, eher als virtuosen Meister der Beredsamkeit denn als Musiker interpretiert. Erst Monteverdi lud zu einer Feier der durch die Errungenschaften des neuen »darstellenden Stils« (stile rappresentativo) entfesselten musikalischen Triebkräfte. Vielstimmige, tänzerisch beschwingte oder feierlich gemessene Chöre und ein reich besetzter instrumentaler Apparat rahmen Monteverdis klingende Wort- und Affektausdeutung, die uns bis heute mit unverminderter Frische und Empfindungstiefe berührt. Nach himmelhochjauchzenden Hochzeitsvorbereitungen, die durch die Nachricht vom Tod der Braut Eurydike, die durch einen Schlangenbiss verstarb, jäh unterbrochen werden, durchmessen wir mit dem verwaisten Orpheus Abgründe der Trauer und Verzweiflung und begleiten ihn auf seinem Weg in die Unterwelt. Nachdem er »jede Hoffnung hat fahren lassen« stimmt er einen Gesang an, der alle Register verinnerlichter Empfindung und hochvirtuoser Entäußerung zieht. Paradoxer Weise führt uns aber dieses Herzstück der Oper nicht nur die Macht, sondern auch die Ohnmacht des Gesanges vor Augen: Charon, der Fährmann, bleibt diesem beschwörenden Bittgesang gegenüber taub und verweigert die Überfahrt ins Totenreich. Nur der Umstand, dass er in Schlaf fällt, ermöglicht es Orpheus, sich ganz unheroisch dort einzuschleichen. Und es ist auch nicht Orpheus’ Gesang unmittelbar, sondern erst die Fürbitte von Plutos Frau, die den Totengott veranlasst, in die Rückgabe Eurydikes einzuwilligen. Diese geschieht zudem unter einer Bedingung, die dazu führt, dass Orpheus sie ein zweites Mal verlieren wird. Triumph und Elend der Kunst sind der Gattung Oper somit seit ihrem Ursprung eingeschrieben:»Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern« (Beckett). Regisseur Tom Morris lädt alle Besucher zu einer Hochzeitsparty, die er als zeitgenössische Entsprechung zum höfischen Fest als Rahmen für seine Inszenierung gewählt hat.

MEHR INFORMATIONEN & TICKETS