01.03.2026
Als Musiklehrer in Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos war Adrian Eröd erstmals 2024 an der Wiener Staatsoper in der nach wie vor gezeigten Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf zu erleben. In einer Koproduktion mit der Dresdner Semperoper gibt er nun in derselben Partie sein Hausdebüt am römischen Teatro dell’Opera, welches mit Ariadne auf Naxos einen Titel präsentiert, der dort seit mehr als dreißig Jahren nicht mehr auf dem Spielplan stand. Regisseur David Hermann lässt in seiner Inszenierung des 1916 uraufgeführten Werkes die Welt der griechischen Tragödie auf die Leichtigkeit des französischen Rokoko treffen und inszeniert eine Oper über die Oper, Treue, den Wechsel und die Verwandlungskraft der Liebe. Die musikalische Leitung obliegt Maxime Pascal, der international bisher in erster Linie als führender Interpret von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts (Salzburger Festspiele, Festival d’Aix-en-Provence) in Erscheinung getreten ist.
Besetzung
Charles Morillon, der Haushofmeister
Adrian Eröd, ein Musiklehrer
Angela Brower, der Komponist
Axelle Fanyo, Primadonna (Ariadne)
Tuomas Katajala, der Tenor (Bacchus)
Ziyi Dai, Zerbinetta
Äneas Humm, Harlekin
Matteo Ivan Rašić, Scaramuccio
Karl Huml, Truffaldino
Manuel Günther, Brighella
Jessica Ricci, Najade
Michela Guerrara, Dryade
Sofia Barbashova, Echo
Lukáš Zeman, ein Perückenmacher
Dan Karlström. ein Tanzmeister
Maxime Pascal, Dirigent
David Hermann, Regie
Jo Schramm, Bühnenbild
Michaela Barth, Kostüme
Fabrice Kebour, Lighting design
Orchester des Opernhauses Rom
1. | 4. | 6. | 8. | 10. März 2026
Rom | Teatro dell'Opera
Strauss: Ariadne auf Naxos