Bernarda Fink  © Shirley Suarez
Bernarda Fink © Shirley Suarez
MEZZOSOPRAN | ALT

Bernarda Fink

Vertretung: Welt

BIOGRAPHIE

Als Kind slowenischer Eltern in Buenos Aires geboren, erhielt Bernarda Fink ihre Gesangs- und Musikausbildung am Instituto Superior de Arte del Teatro Colón, an dem sie auch seit dem Beginn ihrer Karriere regelmäßig auftrat.

Heute wird sie von den bedeutendsten Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Staatskapellen Berlin und Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra sowie von führenden Barockorchestern eingeladen und singt unter so namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Mariss Jansons, Riccardo Muti, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle, Franz Welser-Möst u.a. Mit ihrem breiten Repertoire vom Barock bis ins 20. Jahrhundert zählt sie zu den gefragtesten Konzert- und Liedsängerinnen. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Nikolaus Harnoncourt, die durch zahlreiche Fernsehaufzeichnungen und Plattenaufnahmen dokumentiert ist.

Erfolge auf der Opernbühne feierte sie als Cecilio (Lucio Silla) unter Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien, als Idamante (Idomeneo) in einer Produktion von Luc Bondy und Jesús Lopez Cobos im Teatro Real in Madrid und als Irene (Theodora) unter Ivor Bolton bei den Salzburger Festspielen. In konzertanten Aufführungen unter René Jacobs war sie als Sesto (La clemenza di Tito) und Idamante zu erleben, die daraus entstandenen CD-Aufnahmen wurden vielfach ausgezeichnet. Im Juni 2017 gab Bernarda Fink in Debussys Pelleas et Melisande ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.

Als Liedsängerin ist Bernarda Fink den bedeutendsten Musikzentren bestens bekannt und darf auf Spielplänen wie des Wiener Musikvereins und Konzerthauses sowie der Schubertiade Schwarzenberg, der Berliner Philharmonie, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Pariser Cité de la Musique, dem Teatro de la Zarzuela in Madrid, dem Edinburgh Festival, der New Yorker Carnegie Hall und Alice Tully Hall nicht fehlen.

Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren neben Liederabenden in Köln, Wien, Madrid und Paris unter anderem Mahlers Symphonie Nr. 2 mit Mariss Jansons in Kopenhagen, sowie mit dem Boston Symphony Orchestra und Andris Nelsons in Boston, seine Symphonie Nr. 3 mit Jakub Hrůša in Bamberg und Paris, eine Südamerika Tournee mit der Camerata Salzburg, Dvořáks Biblische Lieder mit Manfred Honeck in Prag und Dresden, und Mahlers Lied von der Erde mit der South Netherlands Philharmonic und Hans Graf in den Niederlanden.

Dem Nachwuchs widmet sich Bernarda Fink mit Meisterkursen z.B. im Rahmen der Wiener Meisterkurse, bei der Austrian Arts Session in Ossiach, beim YSP in Salzburg, bei der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence oder am Schubert-Institut in Baden bei Wien, beim Aldeburgh Festival, der Carinthischen Musikakademie Ossiach und bei der Fondation in Royaumont. Als Jury-Mitglied war sie beim Internationalen Lied-Wettbewerb der Wigmore Hall, beim Bach Wettbewerb in Leipzig, beim BBC Cardiff Singers of the World, beim Wettbewerb DAS LIED sowie beim ARD-Musikwettbewerb in München aktiv. Im Herbst 2019 unterrichtet Bernarda Fink als Dozentin für Gesang für drei Monate an der Yale University.

Das umfangreiche Bühnen- und Konzertrepertoire der Künstlerin ist durch eine Diskografie dokumentiert, die bereits die 60er Marke erreicht hat und sich von Monteverdi und Rameau bis hin zu Schubert und Bruckner erstreckt. Viele ihrer Platten wurden mit namhaften Preisen wie dem Diapason d’Or oder Grammy ausgezeichnet. Bernarda Fink verbindet eine enge Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi. Die daraus hervorgegangenen Aufnahmen beinhalten u.a. Bach-Kantaten mit dem Freiburger Barockorchester, ein Solo-Album mit Liedern von Robert Schumann, Pergolesis Stabat Mater mit der Akademie für Alte Musik Berlin und Einspielungen mit Liedern slowenischer bzw. argentinischer Komponisten gemeinsam mit Marcos Fink (Grammy Nominierung), ein Dvořák Album (gemeinsam mit Genia Kühmeier) und ein Soloalbum mit spanischen Liedern mit Anthony Spiri am Klavier. Zuletzt erschien ein Album mit Liedern von Gustav Mahler, welche gemeinsam mit Anthony Spiri am Klavier, dem Gustav-Mahler Ensemble und dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada eingespielt wurde.

Im Februar 2006 wurde die Künstlerin durch den österreichischen Bundeskanzler mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Im Februar 2013 erhielt Bernarda Fink zusammen mit Marcos Fink für ihre gemeinsame Aufnahme Slovenija! und die damit verbundenen Konzerte den Preis der Prešeren-Stiftung, die höchste kulturelle Auszeichnung, die Slowenien zu vergeben hat. Im September 2014 wurde an Bernarda Fink der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen.

2019 | 2020

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert zu belassen. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Rücksprache mit der Agentur.

DISKOGRAPHIE

Album Cover

Gustav Mahler: Bernarda Fink sings Mahler Lieder
Klavier: Anthony Spiri
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Gustav Mahler-Ensemble
Dirigent: Andrés Orozco-Estrada
Label: Harmonia Mundi | 2014

Mehr auf www.harmoniamundi.com

Album Cover

Canciones españolas
Werke von Manuel de Falla, Joaquín Rodrigo, Enrique Granados
Klavier: Anthony Spiri
Label: Harmonia Mundi | 2012

Mehr auf www.harmoniamundi.com

Album Cover

Antonín Dvořák: Zigeunerlieder – Songs and Duets
Genia Kühmeier, Bernarda Fink
Klavier: Christoph Berner
Label: Harmonia Mundi | 2012

Mehr auf www.harmoniamundi.com

Album Cover

Slovenija! Slovenian Songs & Duets
Marcos Fink, Bernarda Fink
Klavier: Anthony Spiri
Label: Harmonia Mundi | 2011

Mehr auf www.harmoniamundi.com

VIDEOS

KALENDER

Meisterkurs Gesang
Sonntag, 16.08.2020 10:00 bis
Freitag, 21.08.2020 21:00 Uhr

Bernarda Fink, Kursleiterin
Marcos Fink, Referent
Irina Milivojevič, Korrepetitiorin
Vladimir Mlinaric, Korrepetitor

Nähere Informationen finden Sie hier:

MEHR INFORMATION & TICKETS

Masterclass: 31 August − 6 September 2020
Abschlusskonzert am 7. September 2020

Teilnehmer*innen:
• maximal 8 aktive Teilnehmer*innen (mit je 6 Einzelstunden)
• maximal 8 passive Teilnehmer*innen

Aufgrund der limitierten Teilnehmerzahl werden die aktiven Teilnehmer*innen nach einem Vorsingen ausgewählt; die Anmeldefrist endet am 13. Juli 2020. Weitere Informationen finden Sie hier:

MEHR INFORMATION & TICKETS

Bernarda Fink, Mezzosopran
Nils Mönkemeyer, Viola
Anthony Spiri, Klavier

Bernarda Fink, als Tochter slowenischer Eltern in Argentinien geboren, präsentiert gemeinsam mit ihrem langjährigen Klavierpartner Anthony Spiri Raritäten slowenischer Komponisten aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie ausgewählte Lieder von Robert Schumann, Johannes Brahms und Antonín Dvořák. Bratscher Nils Mönkemeyer fügt dem Abend im Dialog mit Stimme und Klavier eine besondere Farbe hinzu.

MEHR INFORMATION & TICKETS
 

KONTAKT

Vertretung: Welt

IM FOKUS

MEISTERKURS Gesang mit Bernarda Fink & Marcos Fink
23Jun2020
MEISTERKURS Gesang mit Bernarda Fink & Marcos Fink

Im Bildungshaus Sodalitas in Tainach (Österreich) findet vom Sonntag, den 16. August bis Freitag, den 21. August 2020 eine Meisterklasse in Gesang mit der Mezzosopranistin Bernarda Fink und dem Bassbariton Marcos Fink statt.

ZUM ARTIKEL
BERNARDA FINK singt Dvořáks Biblische Lieder mit der Camerata Salzburg
28Feb2020
BERNARDA FINK singt Dvořáks Biblische Lieder mit der Camerata Salzburg

Nach einer erfolgreichen Südamerika-Tournee im Frühling 2018 ist Bernarda Fink wieder mit der Camerata Salzburg zu hören. Dieses Mal im Mozarteum Salzburg und im Festspielhaus Erl. Am Programm stehen Dvořáks Biblische Lieder.

ZUM ARTIKEL
BERNARDA FINK – Liederabende, Mahler und Masterclass
20Mai2019
BERNARDA FINK – Liederabende, Mahler und Masterclass

Die Mezzosopranistin absolviert ein vielfältiges Programm mit Liederabenden in Madrid und Paris, Mahlers 3. Symphonie in Ostrava und einem Meisterkurs in Royaumont.

ZUM ARTIKEL