
Vertretung: Welt
Die deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand zählt zu den gefragtesten Sopranistinnen ihrer Generation und begeistert die internationale Presse mit der Leuchtkraft und Eleganz ihrer Stimme, der Wärme ihres Timbres, ihrer mühelosen Technik sowie ihren facettenreichen und eindringlichen Interpretationen. Heute ist sie regelmäßig auf den führenden Opernbühnen Europas zu erleben.
Nach ihrem Studium in München begann Nikola Hillebrand ihre Laufbahn am Nationaltheater Mannheim, bevor sie von 2020 bis 2024 Ensemblemitglied der Semperoper Dresden wurde. Dort war sie unter anderem als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Pamina (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro), Zdenka (Arabella), Sophie (Der Rosenkavalier) und Musetta (La bohème) zu erleben.
Seither führten sie Engagements als Gretel (Hänsel und Gretel) und Adele (Die Fledermaus) an die Bayerische Staatsoper, als Pamina an die Opéra de Paris, als Zdenka und Susanna an das Opernhaus Zürich sowie als Pamina, Adele und Aspasia (Mitridate, re di Ponto) an die Hamburgische Staatsoper. Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2025/26 zählten gleich zwei bedeutende Debüts als Sophie an der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter Christian Thielemann sowie an der Wiener Staatsoper unter Alexander Soddy. Weitere wichtige Rollendebüts der vergangenen Spielzeiten waren Kunigunde in Bernsteins Candide am Theater an der Wien sowie Agathe in der Neuproduktion von Webers Der Freischütz bei den Bregenzer Festspielen 2024.
Nach ihrem gefeierten Debüt an der Wiener Staatsoper kehrt Nikola Hillebrand in der aktuellen Saison regelmäßig an das Haus zurück und übernimmt einige ihrer Paraderollen – darunter Konstanze und Pamina sowie Adele, Zdenka und erneut Sophie, eine Partie, die sie zudem mit der Staatsoper Unter den Linden Berlin und Christian Thielemann als Gastspiel in Shanghai singen wird.
Auch auf dem Konzertpodium ist Nikola Hillebrand international gefragt. Im Sommer 2026 kehrt sie zum Boston Symphony Orchestra zurück und ist dort erstmals beim Tanglewood Festival als Susanna in einer konzertanten Aufführung von Le Nozze di Figaro unter der Leitung von Andris Nelsons zu erleben. Zu den Höhepunkten der Saison 2025-26 zählten zudem Strauss’ Frühlingsstimmen-Walzer mit den Wiener Philharmonikern unter Tugan Sokhiev, Bachs h-Moll-Messe mit den Berliner Philharmonikern unter Raphaël Pichon, Mendelssohns Chorwerke mit dem Gewandhausorchester unter Andris Nelsons, sowie Orffs Carmina Burana mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle.
In der Saison 2026/27 stehen unter anderem Schumanns Das Paradies und die Peri in Straßburg unter Antonello Manacorda, Bachs Weihnachts-Oratorium mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter Giovanni Antonini, Mendelssohns Elias mit den Wiener Symphonikern unter Manfred Honeck, dessen 2. Symphonie Lobgesang mit dem Orchestre National de France unter Eun Sun Kim, Mahlers 2. Symphonie Auferstehung mit dem WDR Sinfonieorchester unter Robin Ticciati sowie Bachs Matthäus-Passion auf Asientournee mit dem Gewandhausorchester unter Andreas Reize auf dem Programm.
Zu ihren bisherigen musikalischen Partnern zählen unter anderem Raphaël Pichon und das Ensemble Pygmalion, Giovanni Antonini und das Kammerorchester Basel, Markus Poschner und das Sinfonieorchester Basel, David Afkham und das Orquesta Nacional de España, Herbert Blomstedt und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Marin Alsop und das RSO Wien, sowie Stefan Gottfried und der Concentus Musicus Wien. Darüber hinaus gastierte sie bei den Salzburger Festspielen unter Roberto González-Monjas und Adam Fischer.
Seit ihrem Gewinn des renommierten internationalen Liedwettbewerbs „Das Lied“ 2019 in Heidelberg unter dem Juryvorsitz von Thomas Quasthoff widmet sich Nikola Hillebrand intensiv dem Liedgesang und gab Recitals in Europa und Übersee, unter anderem beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence, den Leeds Song und Oxford Song Festivals, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, in der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie Essen, im Pierre Boulez Saal Berlin, bei der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, im Musikverein Graz sowie im Brucknerhaus Linz, in Japan und Korea. Zuletzt war sie erneut beim Heidelberger Frühling und der Schubertiade in Österreich zu erleben; in der aktuellen Saison ist sie mit einem Quartett-Abend im Berliner Boulez-Saal – mit Sir András Schiff am Klavier, sowie gemeinsam mit André Schuen in einem Duo-Liederabend im Wiener Konzerthaus zu erleben. Solo-Liederabende gibt sie an der Wigmore Hall London, der Schubertiade Hohenems und erstmals im Park Avenue Armory in New York.
Ihre Diskographie umfasst bereits ein breites stilistisches Spektrum. So ist sie auf dem 2026 erschienenen Soloalbum Magische Töne von Jonas Kaufmann (Sony Classical) in sechs Duetten, sowie in einer Aufnahme von Mahlers 2. Symphonie „Auferstehung“ mit dem Sinfonieorchester Basel und dem MDR Rundfunkchor Leipzig unter Markus Poschner (Prospero) zu hören. Zudem wirkte sie 2025 an Andrè Schuens Mozart-Album Arien und Duette mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Roberto González-Monjas (Deutsche Grammophon) mit.
2026 | 2027
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Magische Töne
Operetten- und Opern-Melodien von Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Paul Abraham, Ferenc Erkel, Fred Raymond, Nico Dostal, Jenö Huszka, Karl Goldmark
Jonas Kaufmann (Tenor), Nikola Hillebrand (Sopran)
Hungarian State Opera Orchestra
Dirigent: Dirk Kaftan
Label: Sony | 2026
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll, ‹Auferstehungssymphonie›
Nikola Hillebrand, Wiebke Lehmkuhl
Sinfonieorchester Basel, MDR Rundfunk-Chor Leipzig
Dirigent: Markus Poschner
Label: Prospero | 2026
Arien und Duette von Wolfgang Amadé Mozart
Andrè Schuen · Avi Avital
Daniel Heide · Nikola Hillebrand
Mozarteumorchester Salzburg
Roberto González-Monjas
Label: Deutsche Grammophon | 2025
Carl Maria von Weber: Der Freischütz
Mauro Peter, Nikola Hillebrand, Christof Fischesser, Katharina Ruckgaber, Moritz von Treuenfels
Chor der Bregenzer Festspiele, Prague Philharmonic Choir, Wiener Symphoniker
Dirigent: Enrique Mazzola
Label: CMajor | 2024
Nikola Hillebrand, Sopran
Alexander Fleischer, Klavier
Lied der Frauen
Dass Nikola Hillebrand nicht nur Richard Strauss’ Opernpartien wie Sophie im „Der Rosenkavalier“ und Zdenka in „Arabella“ perfekt auf den Leib geschneidert sind, sondern ihr auch sein Liedrepertoire außerordentlich gut steht, davon kann man sich an diesem Liederabend überzeugen. Die Sopranistin, die 2019 den Heidelberger Frühling Wettbewerb „Das Lied“ gewann, bringt nun gemeinsam mit ihrem Klavierpartner Alexander Fleischer ihre ganz persönliche Auswahl an Strauss-Liedern zum Liedfestival mit: Deren Zauber entfaltet sich in der feinen Verzahnung von Stimme und klangmalerisch reichem Klaviersatz und in den weit geschwungenen Melodiebögen. Und Richard Strauss zeigt sich wie in seinen Opern auch in seinen Liedern als außerordentlich tiefgründiger Beobachter weiblicher Gefühlswelten.
Ausgewählte Lieder von Franz Schubert
Nikola Hillebrand, Sopran
Malcolm Martineau, Klavier
Carl Orff: Carmina Burana
Nikola Hillebrand, Sopran
Sunnyboy Dladla, Tenor
John Brancy, Bariton
Sir Simon Rattle, Dirigent
Chöre aus ganz Bayern
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symponieorchester des Bayerischen Rundfunks
Carl Orff: Carmina Burana
Nikola Hillebrand, Sopran
Sunnyboy Dladla, Tenor
John Brancy, Bariton
Sir Simon Rattle, Dirigent
Chöre aus ganz Bayern
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symponieorchester des Bayerischen Rundfunks
Wolfgang Amadeus Mozart: Le Nozze di Figaro KV 492
Joshua Hopkins, Count Almaviva
Hanna-Elisabeth Müller, Countess Almaviva
Nikola Hillebrand, Susanna
Michael Sumuel, Figaro
Emily D'Angelo, Cherubino
Susan Graham, Marcellina
Eden Bartholomew, Barbarina
Joshua Sanders, Don Curzio
Patrick Carfizzi, Bartolo
Tanglewood Music Center Vocal Fellows
James Darrah, Regie
Boston Symphony Orchestra
Andris Nelsons, Dirigent
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