
Vertretung: Welt
Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen hat sich in den letzten Jahren als herausragende Interpretin der klassischen Musikwelt der Gegenwart etabliert. Ihre Auftritte auf international renommierten Opernbühnen und Konzertpodien überzeugen durch ihre ungewöhnliche Bandbreite von Alter Musik bis hin zu Werken des 21. Jahrhunderts.
Als gefragte Solistin für Bachs Passionen musiziert sie regelmäßig mit Ensembles und Orchestern wie der Nederlandse Bachvereniging, dem Nederlands Philharmonisch Orkest, dem Rotterdam Philharmonic oder dem Residentie Orkest in Den Haag und arbeitet mit Formationen wie dem Bach Collegium Japan, dem Concert des Nations, dem belgischen B’Rock Orchestra oder dem Basler La Cetra Barockorchester zusammen. Darüber hinaus ist sie auch beim Budapest Festival Orchestra und dem Concertgebouworkest in Amsterdam gern gesehener Gast. Bei den Berliner Philharmonikern debütierte sie als Solistin in Mozarts c-Moll-Messe unter Leitung von Daniel Harding.
Als Interpretin zeitgenössischer Musik war sie u.a. bei der Ruhrtriennale und beim Holland Festival in Philippe Manourys Kein Licht zu erleben und trat mit der Musikfabrik Köln unter Peter Eötvös beim Musikfest Berlin in Erscheinung. Bei den Bregenzer Festspielen wirkte sie als Saiko in der Weltpremiere von Thomas Larchers Opernerstling Das Jagdgewehr mit, brachte beim Kissinger Sommer Lieder Wolfgang Rihms zur Uraufführung und übernahm im Concertgebouw Amsterdam die Partie der Idris in John Adams‘ Oper The Death of Klinghoffer unter Leitung des Komponisten.
Auf der Opernbühne war Olivia Vermeulen an der Staatsoper Berlin in Steffanis L’Amor vien dal destino sowie in Vivaldis Il Giustino zu erleben und gab an der Opéra national de Paris ihr Hausdebüt als Abel in Alessandro Scarlattis Oper Il primo omicidio. Als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro gastierte sie zudem am Opernhaus Zürich und gab mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs ihre Rollendebüts als Donna Elvira (Don Giovanni) und Dorabella (Così fan tutte).
Höhepunkte der vergangen Spielzeit beinhalten unter anderem ihre beiden Debüts im Wiener Musikverein mit Bachs Weihnachtsoratorium sowie beim Amsterdamer Concertgebouw-Orchester mit Mendelssohns Ein Sommernachtstraum, die Niederländische und Schweizer Erstaufführung von Cimarosas L’Olimpiade mit dem La Cetra Barockorchester, eine große Europatournee mit Vivaldis Il Giustino mit dem Freiburger Barockorchester sowie Jommellis selten gespielte Didone Abbandonata bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Ein weiterer Höhepunkt der vergangenen Spielzeit war ihr vielbeachtetes Rollendebüt als Waltraute in Wagners Götterdämmerung im Rahmen des von den Dresdner Musikfestspielen initiierten „Wagner Cycles“ – Projekts unter Leitung von Kent Nagano, mit konzertanten Aufführungen im Dresdner Kulturpalast, dem Friedrichsforum Bayreuth, der Hamburger Elbphilharmonie und der Philharmonie Köln.
Auch im Laufe der aktuellen Spielzeit wird Olivia Vermeulen reichlich Gelegenheit haben, ihre stilistische Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen und im Rahmen unterschiedlichster Projekte mitwirken, so zum Beispiel beim Orchestre Symphonique de Montréal in Bachs Weihnachtoratorium, in Beethovens 9. Sinfonie beim Concertgebouw-Orchester, in Mozarts Die Zauberflöte beim Budapest Festival Orchestra, einer Tournee mit Beethovens Missa Solemnis unter Jordi Savall (auch als Einspielung beim Label Alia Vox dokumentiert) sowie in Mendelssohns Elias am Palau de la Música im Barcelona.
Olivia Vermeulen hat im Laufe ihrer bisherigen Karriere mit vielen namhaften Dirigenten wie Giovanni Antonini, Alessandro De Marchi, Iván Fischer, Reinhard Goebel, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Marek Janowski, Andrea Marcon, Kent Nagano, Tomáš Netopil, Michael Schønwandt, Markus Stenz sowie Masaaki und Masato Suzuki zusammengearbeitet und gastierte bei Festivals wie u.a. den Bregenzer Festspielen, dem Holland Festival, den Opernfestspielen München, dem Rheingau Musik Festival, dem Festival Rheinvokal, dem Musikfest Stuttgart und den Händel-Festspiele Halle.
Ein weiterer Schwerpunkt von Olivia Vermeulens künstlerischem Schaffen liegt nicht zuletzt im Liedbereich, auch als Fortführung ihres vielbeachteten, mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Edison Klassiek–Preis ausgezeichneten Soloalbums „Dirty Minds“, welches sie und ihren Liedpartner Jan Philip Schulze unter anderem ans Concertgebouw Amsterdam, zum Oxford Lieder Festival, zum Internationalen Lied Festival Zeist und an das Internationale Kunstzentrum deSingel in Antwerpen führte. In der Zwischenzeit vervollständigte sie mit „Hello Darkness“ und „In Heaven“ – allesamt begleitet von Jan Philip Schulze am Klavier und erschienen beim niederländischen Label Challenge Records – ihre als Trilogie angelegte Soloalbenserie. Zahlreiche weitere Rundfunk- und CD-Einspielungen dokumentieren die Arbeit dieser vielseitigen Sängerin.
2026 | 2027
www.oliviavermeulen.com
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In Heaven
Lieder von Schubert, Mahler, Stockhausen, Rebecca Clarke, Grace Slick, David Bowie, u.a.
Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Jan Philip Schulze, Klavier
Label: Challenge Records International | November 2025
Hello Darkness
Lieder von Claudio Monteverdi, Billie Eilish, Franz Schubert, Nick Cave, George Crumb u.a.
Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Jan Philip Schulze, Klavier
Label: Challenge Records International | 2022
Ludwig van Beethoven: Missa Solemnis op.123
Lina Johnson, Olivia Vermeulen, Martin Platz, Manuel Walser
La Capella Nacional de Catalunya, Le Concert des Nations
Dirigent: Jordi Savall
Label: AliaVox, DDD, 2022
Dirty Minds
Lieder von Purcell, Mozart, Schubert, Schumann, Schönberg, Berg, Eisler u.a.
Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Jan Philip Schulze, Klavier
Label: Challenge Records International | 2020
Georg Friedrich Händel: Judas Maccabaeus, HWV 63
Thomas Hobbs, Judas Maccabaeus
Matthias Winckhler, Simon
Suzanne Jerosme, Israelitish Woman
Olivia Vermeulen, Israelitish Man:
Jaro Kirchgessner, Priest
Holger Speck, Musikalische Leitung
Vocalensemble Rastatt
Les Favorites
Niccolò Jommelli: »Didone abbandonata« Oper in drei Akten
Jone Martínez, Didone
Maayan Licht, Enea
Olivia Vermeulen, Selene
Valerio Contaldo, Iarba
Leandro Marziotte, Araspe
Suzanne Jerosme, Osmida
Nina Brazier, Szenische Einrichtung
Freiburger Barockorchester
Francesco Corti, Musikalische Leitung
Jone Martínez, Didone
Maayan Licht, Enea
Olivia Vermeulen, Selene
Valerio Contaldo, Iarba
Leandro Marziotte, Araspe
Suzanne Jerosme, Osmida
Nina Brazier, Szenische Einrichtung
Freiburger Barockorchester
Francesco Corti, Musikalische Leitung
Jone Martínez, Didone
Maayan Licht, Enea
Olivia Vermeulen, Selene
Valerio Contaldo, Iarba
Leandro Marziotte, Araspe
Suzanne Jerosme, Osmida
Nina Brazier, Szenische Einrichtung
Freiburger Barockorchester
Francesco Corti, Musikalische Leitung
Johann Sebastian Bach: h-Moll-Messe BWV 232
Johanna Winkel, Sopran
Olivia Vermeulen, Alt
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Christian Immler, Bass
Chorwerk Ruhr
Concerto Köln
Florian Helgath, Dirigent
Vertretung: Welt