Adrian Eröd © Nikolaus Karlinský
Adrian Eröd © Nikolaus Karlinský
BARITON | BASS

Adrian Eröd

Vertretung: Welt

BIOGRAPHIE

"Gäbe es einen Nestroy-Preis für den besten Singschauspieler, er wäre Adrian Eröd sicher."
- Karl Löbl 

Seit Jahren begeistert der österreichische Bariton Adrian Eröd gleichermaßen an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper sowie international Publikum und Presse mit seiner Vielfältigkeit als Sänger. Unter Christian Thielemann sang er den Sixtus Beckmesser in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg mit so durchschlagendem Erfolg, dass er 2009 von den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde, diese Partie auch am grünen Hügel zu verkörpern. Inzwischen gastierte er mit dem Beckmesser auch in Zürich, Köln, Leipzig, Tokio, Amsterdam, Dresden und bei den Salzburger Osterfestspielen.

Seine Darstellung des Loge in der Wiener Produktion von Wagners Rheingold sorgte auch international für Aufsehen, bei den Bregenzer Festspielen feierte er einen sensationellen Erfolg als Shylock in der Uraufführung von André Tchaikovskys The Merchant of Venice und 2014 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Faninal in Harry Kupfers umjubelter Inszenierung von Richard Strauss‘ Rosenkavalier.

Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette sang Adrian Eröd Partien wie Guglielmo, Conte Almaviva, Figaro (Barbiere di Siviglia), Billy Budd, Pelléas, Eisenstein, Valentin (Faust), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Faninal (Der Rosenkavalier), Olivier (Capriccio), die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns Medea und Prospero in der österreichischen Erstaufführung von Thomas Adès‘ The Tempest unter der Leitung des Komponisten. Neben der Wiener Staatsoper sang er unter anderem auch an der Staatsoper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Teatro alla Scala in Milano und dem Teatro La Fenice in Venedig, an der Opéra de Paris, der Houston Grand Opera und der Chicago Lyric Opera, an der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Frankfurt und der Tokyo National Opera.

Nach seiner Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er unter anderem bei Walter Berry studierte, führte Adrian Eröds Weg vom Landestheater Linz über die Wiener Volksoper schließlich an die Staatsoper, die neben seinen kommenden internationalen Engagements auch weiterhin einen zentralen Platz in seiner künstlerischen Zukunft einnehmen wird.

Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Eröd auch auf dem Konzertpodium äußerst erfolgreich. So sang er unter Riccardo Muti und Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern, mit Christian Thielemann und Sir Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern, Orffs Carmina Burana mit Fabio Luisi und Rafael Frühbeck de Burgos, Bachs Johannespassion unter Philippe Jordan, die Matthäuspassion und Brahms‘ Ein deutsches Requiem unter Helmut Rilling, Faurés Requiem mit der Staatskapelle Dresden unter Myung-Whun Chung und Mendelssohns Elias mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski. Als Solist in Brahms‘ Ein deutsches Requiem trat Adrian Eröd zuletzt auch im Wiener Musikverein gemeinsam mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Mirga Gražinytė-Tyla in Erscheinung.

Er trat in der Suntory Hall Tokyo, im Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner Philharmonie, im Leipziger Gewandhaus, im Auditorio Nacional Madrid, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, beim Lucerne Festival, in Salzburg bei den Osterfestspielen und der Mozartwoche sowie bei der Styriarte Graz auf. Zusammenarbeit u.a. mit Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine, Ingo Metzmacher, Christoph Eschenbach, Ulf Schirmer, Thomas Hengelbrock, Wladimir Fedoseyev und dem Ensemble Modern.

Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher unter anderem im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus, im Lisztzentrum Raiding, beim Tokyo Spring Festival und dem Carinthischen Sommer in Erscheinung getreten, dabei verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch.

Auf Tonträger erschienen sind Aufnahmen von Liedern Franz Liszts und Schuberts Winterreise, sowie romantische Duette, die er gemeinsam mit seiner Frau Monica Theiss-Eröd eingespielt hat.

2021/2022

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DISKOGRAPHIE

Album Cover

Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis
CD
Juliana Zara, Christel Loetzsch, Johannes Chum, Adrian Eröd, Lars Woldt, Tareq Nazmi
Münchner Rundfunkorchester
Dirigent: Patrick Hahn
Label : BR Klassik | 2022

 

Mehr auf www.br-klassik.de

Album Cover

Engelbert Humperdick: Hänsel und Gretel
DVD
Adrian Eröd, Janina Baechle, Daniela Sindram, Ileana Tonca, Michaela Schuster, Annika Gerhards, Annika Gerhards
Orchester der Wiener Staatsoper
Dirigent: Christian Thielemann
Regie: Adrian Noble
Label: EuroArts | 2016

Mehr auf www.euroarts.com

Album Cover

Nachtmusique
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Fran zAnton Hoffmeister, Anton Stadler, Giovanni Paisiello, Franz Xaver Süssmayr
Monica Theiss-Eröd, Adrian Eröd, Valentina Kutzarova
Calamus Consort
Label: Gramola | 2016

Mehr auf www.gramola.at

Album Cover

Carl Maria von Weber: Der Freischütz
DVD
Adrian Eröd, Albert Dohmen, Christina Landshamer, Andreas Bauer, Georg Zeppenfeld, Sara Jakubiak, Michael König, Sebastian Wartig
Staatskapelle Dresden | Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Dirigent: Christian Thielemann
Regie: Axel Köhler
Label: C Major | 2015

Mehr auf www.cmajor-entertainment.com

KALENDER

Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 «Schottische»
Alexander von Zemlinsky: Lyrische Symphonie op. 18 für Sopran, Bariton und Orchester

Julia Kleiter, Sopran
Adrian Eröd, Bariton

Staatskapelle Dresden
Christian Thielemann, Dirigent

MEHR INFORMATION & TICKETS

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Christian Thielemann, Dirigent

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Maria Bengtsson, Die Gräfin
Adrian Eröd, Der Graf, ihr Bruder
Daniel Behle, Flamand, ein Musiker
Andrè Schuen, Olivier, ein Dichter
Christof Fischesser, La Roche, ein Theaterdirektor
Michaela Schuster, Die Schauspielerin Clairon

Philippe Jordan, Dirigent
Marco Arturo Marelli, Inszenierung, Bühnenbild und Licht
Dagmar Niefind, Kostüme
Lukas Gaudernak, Choreographie

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Maria Bengtsson, Die Gräfin
Adrian Eröd, Der Graf, ihr Bruder
Daniel Behle, Flamand, ein Musiker
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ADRIAN ERÖD als Frank/Fritz in "Die Tote Stadt" an der Wiener Staatsoper
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An vier Abenden ist Adrian Eröd als Frank/Fritz in Erich Korngolds Die tote Stadt unter Leitung von Thomas Guggeis an der Wiener Staatsoper zu erleben.

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