Sumi Hwang © Oxana Guryanova
Sumi Hwang © Oxana Guryanova
SOPRAN

Sumi Hwang

Vertretung: Welt (ausgenommen Korea)

BIOGRAPHIE

Sumi Hwang macht Micaëla, diese mädchenhaft treuherzige Gegengestalt zu Carmen, auf gesanglicher Ebene zur eigentlichen Heldin der Aufführung. Denn die 1986 in Südkorea geborene Sopranistin hat eine so makellose Technik, eine so schöne, klare und gefühlvolle Stimme, dass es eine Wonne ist, ihr zuzuhören. Wie Hwang das harmonisch knifflige Gebet Micaëlas im dritten Akt darbietet, ist schlichtweg vollkommen. So gut bekommt man das nicht einmal auf hochrangigen CD-Aufnahmen zu hören.“

Das Opernglas | November 2019
 

Die südkoreanische Sopranistin Sumi Hwang rückte im Februar 2018 ins Schlaglicht einer breiten Öffentlichkeit, als sie vor mehr als 300 Millionen Fernsehzuschauern die Olympische Hymne bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Winterolympiade im koreanischen Pyeongchang sang.

Die Sängerin absolvierte ihr Studium an der National University of Seoul und besuchte anschließend die Hochschule für Musik in München, wo sie bei Frieder Lang, Donald Sulzen und Céline Dutilly studierte und an Meisterklassen mit Helmut Deutsch, Siegfried Mauser, Andreas Schmidt, Dalton Baldwin und Lorraine Nubar teilnahm. Unter den zahlreichen Erfolgen, die sie bei Wettbewerben erzielen konnte, finden sich der 1. Preis und der Publikumspreis beim internationalen Grandi Voci - Wettbewerb in Salzburg 2012, der 1. Preis beim Anneliese Rothenberger-Wettbewerb in Konstanz 2013 sowie der vom SWR verliehene Emmerich Smola Förderpreis 2014.

Nach ihrem Sieg beim Concours Reine Elisabeth-Wettbewerb 2014 in Brüssel war sie für vier Jahre Ensemblemitglied des Theater Bonn, wo sie Partien wie Micaëla in Carmen, Lauretta in Gianni Schicchi und Susanna in Le nozze di Figaro debütierte und als Liù in einer Wiederaufnahme von Turandot zu erleben war. Darüber hinaus konnte sich Sumi Hwang im Laufe ihrer Ensembletätigkeit ein vielseitiges Rollenrepertoire erarbeiten, welches u.a. Almirena (Rinaldo), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto), Fiordiligi (Così fan tutte), Pamina (Die Zauberflöte), Marzelline (Fidelio), Leïla (Les pêcheurs de perles) und Mimì (La Bohème) umfasst. Zudem interpretierte sie die Titelrolle der Lena in Marius Felix Langes Oper Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte und gab als Fiordiligi unter Leitung von Stefan Vladar ihr Debüt an der Wiener Kammeroper.

Auch auf internationaler Ebene konnte Sumi Hwang bisher mit Gastauftritten als Pamina am Grand Théâtre de Genève, als Norina in Donizettis I pazzi per progetto am Münchner Prinzregententheater sowie als Prinzessin in Ravels L’enfant et les sortilèges an der Korean National Opera in Seoul auf sich aufmerksam machen. Engagements der Spielzeit 2018/2019 beinhalteten u.a. ihr Hausdebüt am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit Mozarts Donna Anna in Don Giovanni, eine Partie, mit der sie gegen Ende der Spielzeit auch an ihrem ehemaligen Stammhaus in Bonn gastierte. Ferner war Sumi Hwang als Mimì in Puccinis La Bohème am Opernhaus in Daegu zu erleben und gab als Solistin in Beethovens Symphonie Nr. 9 ihr Debüt beim Orchester Wiener Akademie, welches sie sowohl in den Großen Saal des Wiener Musikvereins als auch auf Tournee nach Südkorea führte. Als Micaëla in George Bizets Carmen ist sie in der Spielzeit 2019/2020 in einer Neuproduktion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu hören.

Als Liedsängerin arbeitet Sumi Hwang regelmäßig mit Helmut Deutsch zusammen, mit dem sie in Bonn und Korea zu hören war, während der französische Pianist Jonas Vitaud sie bei Recitals in Luxemburg und der Phillips Collection in Washington D.C. begleitete. Gemeinsam mit Helmut Deutsch gab sie im Oktober 2015 auch ihr Debüt im Rahmen der Rosenblatt Recitals in der Londoner Wigmore Hall. Ihr erstes Solodebütalbum, ebenfalls mit Helmut Deutsch am Flügel, erschien im Herbst 2019.

Auch auf dem Konzertpodium tritt Sumi Hwang regelmäßig als Solistin in Erscheinung und gastierte bisher bei Orchestern wie der Deutschen Radio Philharmonie unter Enrico Delamboye, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Dan Ettinger, der Philharmonie Südwestfalen unter Charles Olivieri-Munroe, der Neuen Philharmonie München unter Ulrich Weder, dem Osnabrücker Symphonieorchester sowie mit der Berliner Lautten Compagney in München. Als Solistin sang sie unter Hayko Siemens in Antonín Dvořáks Requiem im Münchner Herkulessaal, in Johannes Brahms‘ Ein deutsches Requiem mit den Münchner Symphonikern unter Benedikt Haag, ausgewählte Konzertarien von Wolfgang Amadeus Mozart mit dem BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo sowie die Partie der Giannetta in einer konzertanten Aufführung von Gaetano Donizettis L'elisir d'amore in Bad Kissingen. An der Seite von Diana Damrau und begleitet von der Dresdner Staatskapelle trat sie 2014 im Rahmen eines Weihnachtskonzerts in Anwesenheit des Deutschen Bundespräsidenten auf, welches von Patrick Lange dirigiert und vom ZDF ausgestrahlt wurde.

Sumi Hwang wirkte darüber hinaus als Solistin in Mozarts Requiem mit dem Netherlands Radio Orchestra unter Leitung von Markus Stenz im Amsterdamer Concertgebouw, in Christian Josts Dicherliebe recomposed beim Tongyeong International Music Festival als auch in Unsuk Chins Alice in Wonderland unter Christoph Eschenbach mit. Weitere Konzertauftritte in Korea führten sie zum Seoul Philharmonic Orchestra unter Leitung von Myung-Whun Chung und beinhalteten mehrere Liederabende mit Helmut Deutsch.

Höhepunkte der vergangenen Spielzeit bildeten eine Serie konzertanter Aufführungen von Puccinis La Bohème mit dem KBS Symphony Orchestra in Seoul, Beethovens Symphonie Nr. 9 mit dem Seoul Philharmonic Orchestra unter Markus Stenz, konzertante Aufführungen von Beethovens Fidelio mit dem norwegischen Stavanger Symphony Orchestra sowie Christian Josts Dichterliebe recomposed mit dem Staatsorchester Saarbrücken.

Auf der Opernbühne wird Sumi Hwang in der aktuellen Spielzeit sowohl als Mimì (La Bohème) als auch als Micaëla (Carmen) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu erleben sein, während sie im Konzert als Solistin in Mahlers Vierter Sinfonie mit dem BBC National Orchestra of Wales und dem Singapore Symphony Orchestra in Erscheinung treten wird. Im Rahmen einer Uraufführung eines neuen Vokalwerks der Komponistin Kay Kyurim Rhie wird sie schließlich ihr mit Spannung erwartetes Debüt beim Los Angeles Philharmonic Orchestra geben.

2020 | 2021

www.sumihwang.com

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert zu belassen. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Rücksprache mit der Agentur.

DISKOGRAPHIE

Album Cover

Songs
Lieder von Richard Strauss, Benjamin Britten und Franz Liszt
Klavier: Helmut Deutsch
Label: Deutsche Grammophon | 2019 

Mehr auf www.highresaudio.com

VIDEOS

KALENDER

Giacomo Puccini: La Bohème

Sumi Hwang, Mimì
Aaron Cawley, Rodolfo
Michelle Ryan, Musetta
Christopher Bolduc, Marcello
Benjamin Russell, Schaunard
Young Doo Park, Colline
Wolfgang Vater, Benoît & Alcindoro

Christoph Stiller, Musikalische Leitung
Thorleifur Örn Arnarsson, Inszenierung
Jósef Halldórsson, Bühne
Filíppia Elísdóttir, Kostüme
Albert Horne, Chor
Niklas Sikner, Jugendchor
Klaus Krauspenhaar, Licht
Katharina John, Dramaturgie

Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Jugendkantorei der Ev. Singakademie Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

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