Jan Petryka © Theresa Pewal
Jan Petryka © Theresa Pewal
TENOR

Jan Petryka

Vertretung: Welt

BIOGRAPHIE

Der einer Warschauer Musikerfamilie entstammende Tenor Jan Petryka wuchs in Linz auf. Den Grundstock für seine musikalische Ausbildung bildete seine Zeit am Adalbert Stifter Gymnasium Linz, so wie ein Violoncellostudium - begonnen an der Anton Bruckner Privatuniversität bei Andreas Pözlberger, abgeschlossen in der Klasse von Tobias Stosiek an der Kunstuniversität Graz, und gekrönt mit zahlreichen Preisen bei Jugendmusikwettbewerben. Parallel dazu erhielt Jan Petryka ersten Gesangsunterricht bei Gertrud Schulz; später bei Rotraud Hansmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, an welcher er schließlich den Studienzweig „Lied und Oratorium“ bei KS Marjana Lipovšek 2012 mit Auszeichnung abschloss.

Seit Beginn seiner Studienzeit engagierte sich Jan Petryka in zahlreichen Projekten der sakralen Musik und des Liedes. In Hunderten von Aufführungen erwarb er viel Erfahrung und Repertoire und etablierte sich sukzessive als vielseitiger Konzert- und Oratoriensänger.

Die Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles (Arnold Schoenberg Chor, Radiosymphonieorchester Wien, Orquestra Simfònica de Barcelona, Mozarteum Orchester Salzburg, Bruckner Orchester Linz, Les Musiciens du Louvre, Orchestre Dijon Bourgogne, Sofia Philharmonic Orchestra etc.) stärkte seinen Ruf als etablierter Konzertsänger in Europa. Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Chor und Orchester der Warschauer Kammeroper gelang ihm ein umjubeltes Debüt in seiner Heimat, welches auch vom polnischen Radio übertragen wurde. Bei seinem Debüt im Rahmen des Lucerne Festivals sang Jan Petryka die Hauptrolle in Georg Friedrich Händels Belshazzar unter der Leitung von Marcus Creed.

Ein wichtiger Pfeiler von Jan Petrykas Schaffen ist das Barock. Bach Consort Wien, Orchester Wiener Akademie, L’Orfeo Barockorchester, Concerto Stella Matutina, La Chapelle Rhénane, Le Concert de l'Hostel Dieu, Solamente Naturali, Collegium Vocale Luzern sowie Arte dei Suonatori sind als einige der Klangkörper dieses Genres zu nennen, die den stil- und koloratursicheren Tenor zu schätzen wissen. Zahlreiche Projekte mit den Ensembles Cinquecento Renaissance Vokal und Clemecic Consort runden sein musikalisches Repertoirespektrum ab.

Seine intensive Arbeit am Lied und der Vokalkammermusik führte zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Robert Holl, Helmut Deutsch, Pierre Laurent Aimard, Roger Vignoles, Matthias Lademann und David Lutz. Mit großem Erfolg debütierte Jan Petryka mit mehreren Schubert-Programmen beim Oxford Lieder Festival, begleitet von Julius Drake, Sholto Kynoch und Deirdre Brenner. Auch zu Gast bei anderen einschlägigen Festivals („Internationaal Liedfestival Zeist“, „Brahmsfest Mürzzuschlag“ oder „Festival Cully Classique“), durfte er seine Liedkunst unter Beweis stellen.

An der Opéra National Lyon verkörperte Jan Petryka die Rolle des Tamino und Ersten Geharnischten in Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte sowie die Partien des Pietro und des Jünglings in Franz Schrekers Die Gezeichneten. Weitere Projekte führten ihn an das Teatro Comunale in Ferrara (Ferdinando Bertoni: Orfeo ed Euridice), an das Theater an der Wien (Franz Schubert: Lazarus), die Kinderoper der Wiener Staatsoper (Wilfried Hiller: Das Traumfresserchen), sowie an die Warschauer Kammeroper (Georg Friedrich Händel: Ariodante). Besonderen Erfolg bescherte ihm eine Produktion der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien von Händels Alcina mit dem Orchester Wiener Akademie am Schlosstheater Schönbrunn, bei welcher Jan Petryka - in seiner Rolle als Oronte - die Arie der Morgana solistisch am Barockcello begleitete.

Seine besondere Leidenschaft für Zeitgenössische Musik findet ihren Ausdruck in engen Beziehungen zu führenden und wegweisenden Komponisten unserer Zeit. Johanna Doderer, Elisabeth Naske, Kurt Schwertsik so wie auch Tristan Schulze haben viele ihrer Werke diesem vielseitigen lyrischen Tenor gewidmet (u.a. ein Liederzyklus nach Texten von Christiana Schönborn-Buchheim von Johanna Doderer.)

2018 debütierte Jan Petryka höchst erfolgreich am Prager Nationaltheater als Novice in Benjamin Brittens Billy Budd, verkörperte den Don Ottavio in Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni mit dem Israel Chamber Orchestra, so wie den Jacquino in Ludwig van Beethovens Fidelio im Rahmen des Festivals „Styriarte“. Des Weiteren wirkte der Tenor in einer Aufführung von Johannes Brahms‘ Liebesliederwalzern im Rahmen des Oxford Lieder Festival mit, mit welchen er auch in der aktuellen Spielzeit 2019/2020 am Musikverein Regensburg gastiert.

Zu den weiteren Höhepunkten zählt Jan Petrykas Debüt bei der Schubertiade mit Sir András Schiff im Rahmen eines Ensembleabends , aber auch weltweite Tourneen mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar Neumann Ensemble/Chor, mit Werken von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Zudem war er als Solist in einer konzertanten Aufführung von Gottfried von Einems Oper Der Prozess am Wiener Konzerthaus zu hören, gefolgt von einem Gastauftritt an der Berliner Philharmonie im Rahmen von Johann Sebastian Bachs Kantate Christen, ätzet diesen Tag (BWV 63) unter Leitung von Vladimir Jurowski. Bei den Kammermusik-Konzerten Langenthal ist er mit Franz Schuberts Schwanengesang (D 945) und mit Robert Schumanns Dichterliebe zu hören, begleitet von Ulrich Koella.

2019 | 2020

www.janpetryka.com

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert zu belassen. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Rücksprache mit der Agentur.

DISKOGRAPHIE

Album Cover

Ferdinando Bertoni: Orfeo ed Euridice
Vivica Genaux, Francesca Lombardi Mazzulli, Jan Petryka
Accademia di Santo Spirito di Ferrara, Ensemble Lorenzo Da Ponte
Dirigent: Roberto Zarpellon
Label: Fra Bernardo | 2016

Mehr auf frabernardo.com

Album Cover

Weihnachten in St. Augustin
Jan Petryka, Elisabeth Flechl, Ana Puche Rosado, Katrin Auzinger, Juliette Mars, Martina Mikelic, Norbert Ernst u. a.
Chor & Orchester von St. Augustin
Dirigent: Robert Rieder
Label: Preiser Records | 2013

Mehr auf www.preiserrecords.at

Album Cover

Anton Bruckner: Tantum Ergo
Arnold Schönberg Chor
Dirigent: Erwin Ortner
Label: ASC Edition 3 | 2012

Mehr auf www.asc.at

Album Cover

Franz Schubert: Adrast D 137
Harmony of Nations Baroque Orchestra
Label: VÖAW | 2012

Mehr auf verlag.oeaw.ac.at

VIDEOS

KALENDER

Johannes Brahms: Liebeslieder-Walzer op. 52
Johannes Brahms: Walzer zu vier Händen op. 39
Robert Schumann: Spanisches Liederspiel op. 74

Marie-Sophie Pollak, Sopran
Ida Aldrian, Mezzosopran
Jan Petryka, Tenor
Manuel Walser, Bariton
Alexander Fleischer, Klavier
Jonathan Ware, Klavier

MEHR INFORMATION & TICKETS

Florian Birsak, Klavier
Jan Petryka, Tenor

Anlässlich der Ausstellung zum 300. Geburtstag von Leopold Mozart | Klaviersonaten und weltliche Lieder von Leopold Mozart

MEHR INFORMATION & TICKETS

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
Ludwig van Beethoven: Messe C-Dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester

Balthasar-Neumann-Chor & -Solisten
Balthasar-Neumann-Ensemble
Leitung: Thomas Hengelbrock

MEHR INFORMATION & TICKETS

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Ludwig van Beethoven: Messe C-Dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester

Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier
Balthasar-Neumann-Chor & -Solisten
Balthasar-Neumann-Ensemble
Leitung: Thomas Hengelbrock

MEHR INFORMATION & TICKETS

Ludwig van Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Ludwig van Beethoven: Messe C-Dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester

Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier
Balthasar-Neumann-Chor & -Solisten
Balthasar-Neumann-Ensemble
Leitung: Thomas Hengelbrock

MEHR INFORMATION & TICKETS
 

KONTAKT

Vertretung: Welt

IM FOKUS

JAN PETRYKA auf Tournee mit Mozarts Requiem
11Nov2018
JAN PETRYKA auf Tournee mit Mozarts Requiem

Gemeinsam mit dem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble unter Thomas Hengelbrock ist Jan Petryka demnächst auf Tournee mit Mozarts Requiem zu hören.

ZUM ARTIKEL