
Vertretung: Welt
Seit Beginn seiner Studienzeit engagiert sich der österreichisch-polnische Tenor Jan Petryka in zahlreichen Projekten der sakralen Musik und etablierte sich seither als vielseitiger Konzert- und Oratoriensänger. Ein wichtiger Pfeiler seines Schaffens ist das Barock: Bach Consort Wien, Orchester Wiener Akademie, L’Orfeo Barockorchester, Concerto Stella Matutina, La Chapelle Rhénane, Le Concert de l'Hostel Dieu, Solamente Naturali, Collegium Vocale Luzern sowie Arte dei Suonatori sind nur einige aus einer Vielzahl von Ensembles, mit denen ihn eine langjährige und regelmäßige Zusammenarbeit verbindet. Zahlreiche Projekte mit den Ensembles Cinquecento Renaissance Vokal und Clemencic Consort runden sein musikalisches Repertoirespektrum ab.
Seine intensive Arbeit am Lied und der vokalen Kammermusik führte zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Robert Holl, Helmut Deutsch, Pierre-Laurent Aimard, Roger Vignoles, Matthias Lademann und David Lutz. Mit großem Erfolg debütierte Jan Petryka mit mehreren Schubert-Programmen beim Oxford Song Festival, begleitet von Julius Drake, Sholto Kynoch und Deirdre Brenner.
Auf der Opernbühne interpretierte Jan Petryka an der Opéra National de Lyon die Rolle des Tamino und des Ersten Geharnischten in Mozarts Die Zauberflöte, nebst Pietro in Franz Schrekers Die Gezeichneten. Weitere Verpflichtungen führten ihn für Ferdinando Bertonis Orfeo ed Euridice an das Teatro Comunale in Ferrara, für Schuberts Lazarus an das Theater an der Wien, für Wilfried Hillers Kinderoper Das Traumfresserchen an die Wiener Staatsoper sowie für Händels Ariodante an die Warschauer Kammeroper. Darüber hinaus debütierte er am Prager Nationaltheater als Novize in Benjamin Brittens Billy Budd, verkörperte Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni mit dem Israel Chamber Orchestra sowie Jaquino in Beethovens Fidelio bei der Grazer Styriarte.
Zu weiteren Höhepunkten seiner bisherigen Karriere zählen sein Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg mit Sir András Schiff, mehrere Tourneen mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Chor & -Ensemble, eine konzertante Aufführung von Gottfried von Einems Oper Der Prozess am Wiener Konzerthaus sowie Bachs Christen, ätzet diesen Tag (BWV 63) unter Leitung von Vladimir Jurowski in der Berliner Philharmonie. Zudem war er gemeinsam mit der Zürcher Sing-Akademie als Evangelist in Bachs Matthäus Passion im Kultur- und Kongresszentrum Luzern und in Bachs Weihnachtsoratorium im Wiener Musikverein zu erleben.
Bei den Salzburger Festspielen debütierte Jan Petryka erfolgreich als Jacob in Leonard Evers Kinderoper Gold! und war dort in weiterer Folge auch in konzertanten Aufführungen von Richard Strauss‘ Capriccio unter Christian Thielemann zu erleben. Im Rahmen der Salzburger Pfingstfestspiele trat er im Großen Festspielhaus als Solist in Mozarts c-Moll-Messe unter Leitung von Gianluca Capuano in Erscheinung.
Weitere Projekte umfassen u.a. Lortzings Der Waffenschmied am Theater an der Wien, eine Neuproduktion von Vicente Martín y Solérs L’arbore di Diana am MusikTheater an der Wien, Bachs Matthäus-Passion mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Peter Dijkstra sowie diverse Lied- und Ensemblerecitals bei der Schubertiade Hohenems, am Wiener Konzerthaus, dem Musikverein Regensburg, beim Liedfestival Heidelberger Frühling und der Fundació Victoria de los Ángeles in Barcelona. Gemeinsam mit Jordi Savall und dessen Ensemble Le Concert des Nations war Jan Petryka als Evangelist in Bachs Johannes-Passion auf Europatournee zu hören, während er beim Bachfest Leipzig mit dem tschechischen Collegium 1704 unter Václav Luks in Bachs Matthäus-Passion mitwirkte.
Mit der Zürcher Sing-Akademie, bei welcher Jan Petryka zuletzt in Bruckners Messe in f-Moll zu Gast war, ist er in der aktuellen Konzertsaison unter Leitung von Florian Helgath als Evangelist in Bachs Johannes-Passion am Opernhaus Zürich zu erleben. Weitere Projekte der aktuellen Spielzeit umfassen Haydns „Paukenmesse“ mit dem Orchester Wiener Akademie im Wiener Musikverein, Die Schöpfung mit dem Orchestre d’Auvergne, Salieris La Grotta di Trofonio bei den Tagen Alter Musik in Herne, sowie den Tenorpart im Solistenquartett von Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ beim Bratislava Music Festival.
2025 | 2026
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Albert Lortzing: Der Waffenschmied
Günther Groissböck, Miriam Kutrowatz, Juliette Mars, Timothy Connor, Andrew Morstein, Ivan Zinoviev, Jan Petryka,
Radio Sinfonie Orchester Wien, Arnold Schoenberg Chor
Dirigent: Leo Hussain
Label: Capriccio | 2023
Ferdinando Bertoni: Orfeo ed Euridice
Vivica Genaux, Francesca Lombardi Mazzulli, Jan Petryka
Accademia di Santo Spirito di Ferrara, Ensemble Lorenzo Da Ponte
Dirigent: Roberto Zarpellon
Label: Fra Bernardo | 2016
Weihnachten in St. Augustin
Jan Petryka, Elisabeth Flechl, Ana Puche Rosado, Katrin Auzinger, Juliette Mars, Martina Mikelic, Norbert Ernst u. a.
Chor & Orchester von St. Augustin
Dirigent: Robert Rieder
Label: Preiser Records | 2013
Anton Bruckner: Tantum Ergo
Arnold Schönberg Chor
Dirigent: Erwin Ortner
Label: ASC Edition 3 | 2012
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Johanna Wallroth, Sopran
Ema Nikolovska, Mezzosopran
Jan Petryka, Tenor
Georg Klimbacher, Bass
Cappella Andrea Barca
Schola San Rocco (Einstudierung: Francesco Erle)
Sir András Schiff, Leitung
Johannes Brahms: Neue Liebeslieder-Walzer, op. 65
Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.23 A-Dur KV 488
Johanna Wallroth, Sopran
Anja Mittermüller, Mezzosopran
Jan Petryka, Tenor
Georg Klimbacher, Bassbariton
Cappella Andrea Barca
Sir András Schiff, Hammerklavier & künstlerische Leitung
Charlotte Bowden, Sopran
Jan Petryka, Tenor
Günter Haumer, Bariton
Junge Philharmonie Wien
Michael Lessky, Dirigent
Jan Petryka, Tenor
Maria Kubizek, Violine
Annette Seiler, Pianoforte
Beethovens Zeitgenossinnen
Werke von Josepha Aurnhammer, Leopoldine Blahetka, Katharina Cibbini-Koželuh u.a.
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Céline Scheen, Sopran 1
Tereza Zimková, Sopran 2
Luciana Mancini, Alt 1
Aneta Petrasová, Alt 2
Eric Stoklossa, Tenor (Evangelist)
Jan Petryka, Tenor 1
Ondřej Holub, Tenor 2
Matthias Winckhler, Bass (Jesus)
Krešimir Stražanac, Bass 1
Tomáš Šelc, Bass 2
Orchestre et Chœur Collegium 1704
Václav Luks, Dirigent