Michael Schade © Daniela Matejschek
Michael Schade © Daniela Matejschek
TENOR

Michael Schade

Vertretung: Welt

BIOGRAPHIE

Gefeiert als einer der weltweit führenden Tenöre unserer Zeit, verbindet den Deutsch-Kanadier eine enge Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, wo er zuletzt in Neuproduktionen von Mozarts Idomeneo und La clemenza di Tito, als Prinz in Dvořáks Rusalka, sowie als Flamand in Strauss Capriccio zu erleben war. Überdies ist er regelmäßiger Gast an der Metropolitan Opera, der Hamburgischen Staatsoper, der Canadian Opera Company und war u.a. an der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala, am Liceu Barcelona, am Royal Opera House Covent Garden und in der Pariser Opéra Bastille zu hören. In Hamburg feierte der Künstler im November 2013 sein erfolgreiches Rollendebüt als Peter Grimes. Seine Rollendebüts als Eisenstein (Die Fledermaus) in Toronto und als Florestan (Fidelio) unter Nikolaus Harnoncourt im Theater an der Wien wurden von Publikum und Presse bejubelt.

Weitere Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren Aschenbach (Death in Venice) in Hamburg, Max in Webers Freischütz an der Berliner Staatsoper und am Königlichen Theater in Kopenhagen sowie Stolzing in Wagners Meistersinger beim Glyndebourne Festival 2016, und sein Rollendebüt als Eisenstein in der traditionellen Silvester-Fledermaus an der Wiener Staatsoper 2017. In der Saison 2018/2019 folgten eine Neuproduktion Elektra (Aegisth) an der Canadian Opera Company, sowie Strauss‘ Daphne (Leukippos) an der Hamburgischen Staatsoper. Im Herbst 2019 war Michael Schade unter der Leitung von Yannick Nezet-Séguin in Montréal in einem konzertanten Fidelio als Florestan zu hören und 2020 feierte er einen großen Erfolg als Erik in Wagners Der fliegende Holländer an der Hamburgischen Staatsoper.

Bei den Salzburger Festspielen ist der Künstler seit vielen Jahren regelmäßiger Gast u.a. in Neuproduktionen wie Mozarts La clemenza di Tito, Purcells King Arthur, Mozarts Die Zauberflöte, Haydns Armida, Cherubinis Medée, von Winters Das Labyrinth und in der Titelpartie von Schuberts Fierrabras ebenso wie auf dem Konzert- und Liedpodium. 2008 bis 2010 betreute er hier als Creative Director das von ihm initiierte Young Singers Project.

Mit seinem großen Konzertrepertoire, das von Bachs Passionen bis Mahlers Lied von der Erde reicht, arbeitet Michael Schade regelmäßig mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Iván Fischer, Valery Gergiev, Stefan Gottgried, Daniel Harding, Pablo Heras-Casado, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Yannick Nezet-Séguin, Peter Oundjian, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Robin Ticciati, Franz Welser-Möst und Simone Young zusammen. Seine musikalische Tätigkeit war stark geprägt von einer Vielzahl an Auftritten mit Nikolaus Harnoncourt.

Als Liedsänger wurde der Künstler bei den wichtigsten Veranstaltern wie u.a. in Wien im Musikverein, Konzerthaus und in der Staatsoper, im Amsterdamer Concertgebouw, in der New Yorker Alice Tully Hall und Carnegie Hall, in der Londoner Wigmore Hall, beim Verbier Festival, bei der Schubertiade Schwarzenberg, sowie beim Grafenegg Festival gefeiert. Jüngste Liederabende führten ihn an die Wiener Staatsoper, an die Mailänder Scala und ins Concertgebouw nach Amsterdam.

Aus den zahlreichen Einspielungen sind jene mit Harnoncourt wie z.B. Bachs Matthäus-Passion (Grammy-Auszeichnung), Verdis Messa da Requiem, Händels Messiah, Haydns Orlando Paladino, Mozarts Zaide und La clemenza di Tito zu nennen. Außerdem Mahlers Lied von der Erde mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez, Mozarts Requiem mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado sowie Strauss’ Daphne unter dem Dirigat von Semyon Bychkov (Grammy Nominierung 2005) und dem Live-Mitschnitt einer Mozart-Gala der Salzburger Festspiele. Schuberts Die schöne Müllerin mit Malcolm Martineau sowie Soirée Française und Mozart: Arie & Duetti wurden jeweils mit dem Juno Award ausgezeichnet. Als jüngste Veröffentlichungen sind Schuberts Die schöne Müllerin mit Rudolf Buchbinder (Live Mitschnitt) sowie die DVDs von Arabella (Wiener Staatsoper), Das Labyrinth (Salzburger Festspiele) und das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker 2013 zu nennen.

2007 wurde dem Künstler der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen. In der Saison 2009/10 war Michael Schade artist in residence im Wiener Musikverein. Außerdem ist er Artistic Director der Stella Maris International Vocal Competition von Hapag Lloyd. Von 2014 bis 2022 übernimmt Michael Schade die künstlerische Leitung der Internationalen Barocktage Stift Melk, die jährlich zu Pfingsten stattfinden. Seit 2017 ist Michael Schade Officer to the Order of Canada (OC).

2021 | 2022

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DISKOGRAPHIE

Album Cover

Heinrich von Herzogenberg: Columbus
Andrè Schuen, Michael Schade, Markus Butter
Grazer Philharmoniker | Chor der Oper Graz
Dirigent: Dirk Kaftan
Label: CPO | 2018

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Album Cover

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem (Fragment)
Mojca Erdmann, Okka von der Damerau, Michael Schade, Christof Fischesser
Münchner Philharmoniker | Philharmonischer Chor München
Dirigent: Zubin Metha
Label: Münchner Philharmoniker | 2018

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Album Cover

Georg Friedrich Händel: Messiah
Hanna Herfurtner, Gaia Petrone, Michael Schade, Christian Immler
Bach Consort Wien | Salzburger Bachchor
Dirigent: Rubén Dubrovsky
Label: Gramola | 2017

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Album Cover

Decades: A Century of Song volume 1, 1810-1820
Michael Schade, Lorna Anderson, Sylvia Schwartz, Ann  Murray, Florian Boesch
Klavier: Malcolm Martineau
Label: Vivat Music Foundation | 2016

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VIDEOS

KALENDER

Henry Purcell: Dido and Aeneas

Wallis Giunta, Dido
Michael Schade, Aeneas
Johanna Wallroth, Belinda
Olivia Vermeulen, Sorceress

Stefan Gottfried, Dirigent
Alexander Hauer, Regie
Concentus Musicus Wien
Smaragd | Kammerchor des Anton Bruckner Instituts

Zur Eröffnung der Internationalen Barocktage Stift Melk hält die Antike Einzug in die Stiftskirche. Mit Purcells ›Dido and Aeneas‹, seiner brillanten Oper und zugleich eines der zentralen Werke der Musikgeschichte, nimmt sich das Festival des Liebens und Leidens eines Paares an, dem ein gemeinsames Glück nur einen kurzen Augenblick lang gegönnt ist. Das Schicksal der Liebenden mündet schließlich in einen der ergreifendsten Momente, die je komponiert wurden. Der Concentus Musicus Wien unter seinem Dirigenten Stefan Gottfried und eine Riege an herausragenden Sängerinnen und Sängern lassen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Erstmals auf dem Podium der Stiftskirche steht das Vokalensemble Nrebew Consort im Rahmen einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In dieser semikonzertanten Aufführung wird das Barocktagepublikum Zeuge einer berührenden Liebesgeschichte im Herzen des Stiftes Melk.

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Lieder und Instrumentales von John Dowland

Dowland als Stammvater heutiger Popstars? Warum nicht! als erster Songwriter der Geschichte war er in ganz Europa bekannt, seine Songbooks fanden reißenden Absatz und seine Lieder erhielten Beifall von Adel und Volk, sorgten für Ohrwürmer und wurden überall gesungen. Von seinen Zeitgenossen bis zu Popstars der Gegenwart wurden Passagen seiner Lieder entlehnt, die in deren eigenen Werken Verwendung fanden. Mit ihrer emotionalen Intensität gehen Melodien und Dichtung John Dowlands nicht nur ins Ohr, sondern unter die Haut, sie berühren, entrücken, begeistern. Somit darf sich das Barocktage-Publikum auf ein stimmungsvolles Konzert mit Michael Schade, Luca Pianca und Giulia Genini freuen, in dem es mit neuen alten Ohrwürmern beschenkt wird.

Michael Schade, Tenor
Luca Pianca, Laute
Giulia Genini, Blockflöte

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Clemens Unterreiner, Bariton
Lidia Baich, Künstlerische Leiterin von Schloss Thalheim Classic
Ildikó Raimondi, Sopran
Patricia Nolz, Mezzosopran
Michael Schade, Tenor
Andreas Schager, Tenor

Jugendsymphonieorchester Tulln
Hans-Peter Manser, Dirigent

Clemens Unterreiner und seine Freunde singen und spielen die schönsten Arien, Duette und Melodien von Wien bis Hollywood. Der Erlös des Benefizkonzerts geht an den Verein "Hilfstöne" von Clemens Unterreiner.

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Birgid Steinberger, Sopran
Manuela Leonhartsberger, Alt
Michael Schade, Tenor
Günter Haumer, Bass
Johannes Ebenbauer, Orgel

Chor und Orchester am Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik
Leitung: Florian Maierl

ORF live auf Ö1 Regional und in ORF III
Übertragung durch das Audio-Video Zentrum der mdw

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Die Bergen National Opera knüpft an den Erfolg unseres Pilotprojekts im Jahr 2021 an und veranstaltet vom 25. Juni bis 2. Juli 2022 die nächste Ausgabe der Sommer Akademie. Das große Finale der Akademie ist ein Konzert in Oseana am Bjørnafjord südlich von Bergen, wo der Einakter "Gianni Schicchi" in der Regie von Ivar Tindberg neben beliebten Arien und Ensembles aufgeführt werden wird.

Directors and founders:
Eivind Gullberg Jensen, GMD der Bergen National Opera, and Chefdirigent des Noord Nederlands Orkest
Sascha Goetzel, designierter Chef des Orchestre National des Pays de la Loire und des National Youth Orchestra of Canada, sowie Principle Guest Conductor des Sofia Philharmonic Orchestra

Vocal coaches:
Solveig Kringlebotn, Sopran und Professorin an der Academy of Opera in Oslo and Barratt Due Institute of Music in Oslo
Michael Schade, Tenor und Prof an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
Kristin Okerlund, Pianistin und Vocal Coach an der Wiener Staatsoper
Hans-Otto Ehrström, Pianist und Vocal Coach der Finnish National Opera in Helsinki

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KONTAKT

Vertretung: Welt

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Nikola Hillebrand und Michael Schade sind in traditionellen Neujahrskonzerten in Lyon und Luxembourg zu hören! Prosit Neujahr!

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