
Vertretung: Welt
Als einer der führenden Tenöre unserer Zeit gefeiert, gastiert der Deutsch-Kanadier Michael Schade regelmäßig an den wichtigsten Opernbühnen und Konzertsälen in Europa, Nordamerika, Asien sowie Australien. Eine sehr enge Zusammenarbeit verband ihn mit der Wiener Staatsoper. Überdies war er als regelmäßiger Gast an der Metropolitan Opera, der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala, am Liceu Barcelona, am Royal Opera House Covent Garden, in der Pariser Opéra Bastille und am Teatro Colon in Buenos Aires zu hören.
Seine Rollendebüts als Eisenstein (Die Fledermaus) an der Canadian Opera Company in Toronto und als Florestan (Fidelio) unter Nikolaus Harnoncourt im Theater an der Wien wurden von Publikum und Presse bejubelt. Weitere Höhepunkte waren Aschenbach (Death in Venice), Peter Grimes, Erik (Der fliegende Holländer) in Hamburg, Max in Webers Freischütz in Berlin und Kopenhagen, sowie Eisenstein in der traditionellen Silvester-Fledermaus an der Wiener Staatsoper. Michael Schade war unter der Leitung von Yannick Nezet-Séguin in Montréal sowie mit Paavo Järvi und dem Tonhalle Orchester in einem konzertanten Fidelio als Florestan zu hören.
Zu den jüngsten Erfolgen des Künstlers zählen Herodes in Strauss’ Salome an der Canadian Opera Company, sein Australien-Debüt in Melbourne als Flamand in Strauss’ Capriccio unter der Leitung von Simone Young, sowie die Titelpartie in Mozarts Idomeneo an der Opera Australia. Als Hauptmann in Bergs Wozzeck brillierte er mit der Canadian Opera Company, ebenso wie als Major in Elena Langers Figaro Gets a Divorce an der Royal Swedish Opera in Stockholm.
Mit seinem großen Konzertrepertoire, das von Bachs Passionen bis Mahlers Lied von der Erde reicht, arbeitet Michael Schade regelmäßig mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Iván Fischer, Valery Gergiev, Alan Gilbert, Stefan Gottfried, Daniel Harding, Pablo Heras-Casado, Paavor Järvi, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Andrés Orozco-Estrada, Yannick Nezet-Séguin, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Robin Ticciati, Franz Welser-Möst und Simone Young zusammen. Seine musikalische Tätigkeit war stark geprägt von einer Vielzahl an Auftritten mit Nikolaus Harnoncourt.
Bei den Salzburger Festspielen war Michael Schade viele Jahre regelmäßiger Gast u.a. in Neuproduktionen wie Mozarts La clemenza di Tito, Purcells King Arthur, Mozarts Zauberflöte, Haydns Armida, Cherubinis Medée, von Winters Das Labyrinth und in der Titelpartie von Schuberts Fierrabras ebenso wie auf dem Konzert- und Liedpodium. 2008 bis 2010 betreute er hier als Creative Director das von ihm initiierte Young Singers Project.
Auch in der Saison 2026/27 ist Michael Schade auf den internationalen Konzert- und Opernbühnen präsent. So übernimmt er die Titelpartie in Mozarts Idomeneo am Theater Lübeck und ist dort außerdem in Schubert-Konzerten mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Stefan Vladar zu erleben.
Auf dem Konzertpodium singt er unter anderem Beethovens Missa solemnis mit Barucco unter Heinz Ferlesch, sowie mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin. Weitere Höhepunkte der Saison sind Gubaidulinas Über Liebe und Hass mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg in der Elbphilharmonie, Mozarts Requiem mit dem Concentus Musicus Wien unter Laurence Equilbey bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk und in Paris sowie Strawinskys Œdipus Rex mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert in Hamburg, Paris und Prag. Darüber hinaus ist Michael Schade in Beethovens 9. Symphonie sowohl mit dem Noord Nederlands Orkest als auch mit dem European Union Youth Orchestra in Grafenegg zu hören. Zahlreiche Liederabende runden die Saison ab.
Als Liedsänger wird der Künstler bei den wichtigsten Veranstaltern wie u.a. in Wien im Musikverein, Konzerthaus und in der Staatsoper, im Amsterdamer Concertgebouw, in der New Yorker Alice Tully Hall und Carnegie Hall, in der Londoner Wigmore Hall, beim Verbier Festival, bei der Schubertiade Schwarzenberg, beim Grafenegg Festival, in der Wiener Staatsoper, sowie an der Mailänder Scala gefeiert.
Aus den zahlreichen Einspielungen sind jene mit Harnoncourt wie z.B. Bachs Matthäus-Passion (Grammy-Auszeichnung), Verdis Messa da Requiem, Händels Messiah, Haydns Orlando Paladino, Mozarts Zaide und La clemenza di Tito zu nennen. Weitere prämierte Aufnahmen sind Mahlers Lied von der Erde mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez, Mozarts Requiem mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado sowie Strauss’ Daphne unter dem Dirigat von Semyon Bychkov (Grammy Nominierung 2005), sowie Schuberts Die schöne Müllerin mit Malcolm Martineau, und ein weiteres Mal mit Rudolf Buchbinder am Klavier.
2007 wurde dem Künstler der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen und 2017 der Titel Officer to the Order of Canada (OC). Seit 2014 hat Michael Schade die künstlerische Leitung der Internationalen Barocktage Stift Melk inne und ist seit 2019 als Gesangsprofessor an der Universität für Musik und darstellende Kunst tätig, wo er sich neben zahlreichen Meisterkursen intensiv dem Sängernachwuchs widmet.
2026 | 2027
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Mozart | Henneberg | Schack | Gerl: Der Stein der Weisen
Michael Schade, Martin Summer, Leonor Amaral, Kai Kluge, Elena Harsányi,
Katjan Maderer, Jonas Müller, Theresa Pilsl, Joachim Höchbauer
Hofkapelle München | Chor der KlangVerwaltung
Dirigent: Rüdiger Lotter
Label: Deutsche Harmonia Mundi | 2024
Antal Doráti: Der Künder
Tomasz Konieczny, Michael Schade, Rachel Frenkel
Beethoven Academy Orchestra, Teatr Wielki Choir
Dirigent: Martin Fischer-Dieskau
Label: Orfeo | 2022
Heinrich von Herzogenberg: Columbus
Andrè Schuen, Michael Schade, Markus Butter
Grazer Philharmoniker | Chor der Oper Graz
Dirigent: Dirk Kaftan
Label: CPO | 2018
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem (Fragment)
Mojca Erdmann, Okka von der Damerau, Michael Schade, Christof Fischesser
Münchner Philharmoniker | Philharmonischer Chor München
Dirigent: Zubin Metha
Label: Münchner Philharmoniker | 2018
Michael Schade, Tenor
Concentus Musicus Wien
Stefan Gottfried, Musikalische Leitung & Cembalo
Michael Schade, Tenor
Johannes Fleischmann, Violine
Max Kromer, Klavier
Franz Schubert: Ein schlafend Kind. Rezitativ und Arie des Adrast aus der gleichnamigen Oper, D 137
Franz Schubert: Es erhebt sich eine Stimme. Arie des Pedro aus dem Singspiel „Claudine von Villa Bella”, D 239
Franz Schubert: Wenn ich ihm nachgerungen habe. Arie des Nathanael aus „Lazarus oder: Die Feier der Auferstehung“, D 689
Franz Schubert: Was quälst du mich, o Missgeschick. Arie des Fierrabras aus der gleichnamigen Oper, D 796
Michael Schade, Tenor
Stefan Vladar, Dirigent
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
Franz Schubert: Ein schlafend Kind. Rezitativ und Arie des Adrast aus der gleichnamigen Oper, D 137
Franz Schubert: Es erhebt sich eine Stimme. Arie des Pedro aus dem Singspiel „Claudine von Villa Bella”, D 239
Franz Schubert: Wenn ich ihm nachgerungen habe. Arie des Nathanael aus „Lazarus oder: Die Feier der Auferstehung“, D 689
Franz Schubert: Was quälst du mich, o Missgeschick. Arie des Fierrabras aus der gleichnamigen Oper, D 796
Michael Schade, Tenor
Stefan Vladar, Dirigent
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, Rè di Creta KV 366
Michael Schade, Idomeneo
Stefan Vladar, Musikalische Leitung
Philipp Himmelmann, Inszenierung
Paul Zoller, Bühne
Carola Volles, Kostüme
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