Marie-Sophie Pollak © Shirley Suarez
Marie-Sophie Pollak © Shirley Suarez
SOPRAN

Marie-Sophie Pollak

Vertretung: Welt

BIOGRAPHIE

Marie-Sophie Pollak belegte ihr Diplom im Fach Konzertgesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München und absolvierte ihr Master-Aufbaustudium bei Prof. Gabriele Fuchs.

Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik debütierte sie 2011 als Vespetta in Georg Philipp Telemanns Lustspiel Pimpinone und war dort in den Folgejahren in der Titelrolle in Domenico Scarlattis La Dirindina als auch in Johann Sebastian Bachs h-Moll Messe, beides unter der musikalischen Leitung von Alessandro De Marchi, zu hören. Bei den Brucknerfestspielen in Linz sang Marie-Sophie Pollak unter der Leitung von Michi Gaigg mit dem L'Orfeo Barockorchester die Partie der Bemira in Georg Philipp Telemanns Oper Miriways, bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci gastierte sie im Rahmen eines Händel-Pasticcios mit dem Titel Der goldene Apfel sowie in Johann Sebastian Bachs „Bauernkantate“ BWV 212 mit dem belgischen B’Rock Orchester unter Olof Boman.

Weitere Partien umfassen die Despina in Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte, Blonde in dessen Entführung aus dem Serail, Merab in Georg Friedrich Händels Saul, Almirena in Rinaldo und Belinda in Henry Purcells Dido and Aeneas.

Erste wichtige Höhepunkte ihrer internationalen Konzerttätigkeit waren Joseph Haydns Oratorium Die Jahreszeiten unter Kent Nagano im Rahmen der Audi-Sommerkonzerte sowie ihr Debüt am Wiener Musikverein mit Georg Friedrich Händels Susanna unter Leitung von Martin Haselböck und dem Orchester Wiener Akademie. Am Théâtre du Châtelet debütierte sie unter Jean-Christophe Spinosi und dessen Ensemble Matheus in der Partie der Tamiri in Mozarts Il re pastore, beim Lugano Festival interpretierte sie gemeinsam mit Christian Zacharias und dem Orchestra della Svizzera Italiana Wolfgang Amadeus Mozarts Konzertarie „Ch'io mi scordi di te“ KV 505 mit obligatem Klavier, und auf Tournee in Prag und Dresden war sie unter Leitung von Václav Luks und seinem Collegium 1704 als Solistin in Georg Friedrich Händels Messiah zu hören. Es folgten u.a. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und h-Moll Messe im Münchner Herkules-Saal und dem Wiener Musikverein sowie ein Programm mit drei ausgewählten Bach-Kantaten am Wiener Konzerthaus unter Luca Pianca.

Die Spielzeit 2017/2018 brachte unter anderem, begleitet von Mitgliedern der Camerata Salzburg, einen Konzertauftritt mit orchestrierten Schubert-Liedern im Rahmen des Kulturfestivals „Schubert in Gastein“ und Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium an der Hamburgischen Staatsoper in einer szenischen Ballettversion von John Neumeier. An der Hamburger Elbphilharmonie gab sie des Weiteren ihr vielbeachtetes Debüt mit Haydns Die Jahreszeiten unter Kent Nagano, unter dessen Leitung sie auch die traditionellen Silvesterkonzerte des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg bestritt. In Felix Mendelssohn-Bartholdys Elias debütierte Marie-Sophie Pollak unter Thomas Hengelbrock und dessen Balthasar-Neumann-Chor und –Ensemble an der Tonhalle Zürich. Gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin war sie ferner als Amore in Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice unter Alexander Liebreich in Katowice zu hören, bevor sie mit Wolfgang Amadeus Mozarts großer Messe in c-Moll KV 427 ihre Zusammenarbeit mit Kent Nagano und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg fortsetzte. Einen weiteren Höhepunkt stellt darüber hinaus die von John Neumeier choreographierte Neuproduktion von Christoph Willibald Glucks Orphée et Eurydice an der Hamburgischen Staatsoper dar, in welcher sie unter Leitung von Alessandro De Marchi die Partie L’Amour verkörperte.

Weitere Höhepunkte der vergangenen Spielzeit beinhalten u.a. eine Zusammenarbeit mit dem Vox Orchester unter Leitung von Lorenzo Ghirlanda für Georg Friedrich Händels Alexander’s Feast, ein Gastspiel der Hamburgischen Staatsoper mit Christoph Willibald Glucks Orphée et Eurydice am Festspielhaus Baden-Baden, Beethovens Egmont unter Sir Roger Norrington und der Camerata Salzburg, einen Ensembleabend bei der Schubertiade Schwarzenberg, ihr Debüt beim Orchestre Symphonique de Montréal mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium BWV 248 unter Kent Nagano sowie Georg Friedrich Händels Messiah mit Les Violons du Roy und dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa, beides unter Leitung von Bernard Labadie.

Zukünftige Projekte der aktuellen Spielzeit umfassen u.a. ein Konzert mit der Akademie für Alte Musik Berlin im Rahmen der traditionellen Wartburgkonzerte in Eisenach, Mozarts Requiem mit dem Collegium 1704 unter Václav Luks im französischen Tours, Händels Laudate pueri und Ode for St. Cecilia’s Day mit dem Freiburger Barockorchester unter Jörg Endebrock im Rahmen der Hamburger Bach-Wochen 2021 an St. Michaelis sowie eine Wiederaufnahme von John Neumeiers choreographierter Version von Bachs Weihnachtsoratorium an der Hamburgischen Staatsoper, geleitet von Gianluca Capuano.

Im März 2022 schließlich wird Marie-Sophie Pollak mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter Georg Kallweit im Rahmen der Magdeburger Telemann-Festtage in Telemanns komischem Intermezzo Pimpinone oder Die ungleiche Heirat zu erleben sein, welches bereits für 2020 geplant war und aufgrund der weltweiten Covid-19 Pandemie verschoben werden musste.

Anlässlich des Reformationsjubiläumsjahres 2017 nahm sie gemeinsam mit Christoph Spering und seinem Chorus Musicus Köln drei Kantaten Johann Sebastian Bachs auf Texte von Martin Luther auf. Die bei der Deutschen Harmonia Mundi erschienene Aufnahme wurde mit dem ECHO Klassik 2017 für die beste Chorwerkeinspielung des Jahres prämiert. Mit ihrem Ensemble 392 präsentiert Marie-Sophie Pollak zudem ein Programm französischer Barock-Kantaten, die beim Label Fra Bernardo ebenfalls auf Tonträger festgehalten wurden.

2021 | 2022

www.marie-sophie-pollak.de

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert zu belassen. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Rücksprache mit der Agentur.

DISKOGRAPHIE

Album Cover

Arien für Nancy Storace
Marie-Sophie Pollak, Katharina Ruckgaber
Accademia di Monaco
Dirigent: Joachim Tschiedel
Label: Coviello Classics | 2017

Mehr auf covielloclassics.de

Album Cover

Biber & Biber: Concerto Stella Matutina
Werke von Carl Heinrich Biber, Heinrich Ignaz Franz Biber
Marie-Sophie Pollak, Kaspar Kröner, Hans Jörg Mammel, Michael Kranebitter
Concerto Stella Matutina
Dirigent: Johannes Hämmerle
Label: Fra Bernardo | 2017

Mehr auf frabernardo.com

Album Cover

Bouillabaisse: French Chansons & Cantatas
Werke von Élisabeth Jacquet de Guerre, Jean-Philippe Rrameau
Ensemble 392
Label: Fra Bernardo | 2016

Mehr auf frabernardo.com

Album Cover

Gaetano Donizetti & Johann Simon Mayr: Messa di Gloria and Credo in D
Siri Karoline Thornhill, Marie-Sophie Pollak, Marie-Sande Papenmeyer, Mark Adler, Martin Berner
Simon Mayr Chorus | Members of the Bavarian State Opera Chorus, Concerto de Bassus
Dirigent: Franz Hauk
Label: Naxos | 2016

Mehr auf www.naxos.de

VIDEOS

 

KONTAKT

Vertretung: Welt

IM FOKUS

MARIE-SOPHIE POLLAK bei den Magdeburger Telemann-Festtagen
19Mär2022
MARIE-SOPHIE POLLAK bei den Magdeburger Telemann-Festtagen

Mit zweijähriger pandemiebedingter Verspätung ist Marie-Sophie Pollak bei den diesjährigen 25. Magdeburger Telemann-Festtagen in Telemanns Pimpinone oder Die ungleiche Heirat zu erleben.

ZUM ARTIKEL
MARIE-SOPHIE POLLAK mit Bachs Weihnachtsoratorium in Hamburg
23Dez2021
MARIE-SOPHIE POLLAK mit Bachs Weihnachtsoratorium in Hamburg

Unter der Leitung von Gianluca Capuano übernimmt Marie-Sophie Pollak auch dieses Jahr wieder den Sopranpart in dem von John Neumeier inszenierten Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

ZUM ARTIKEL
MARIE-SOPHIE POLLAK mit Bach und Händel in Kanada
03Dez2019
MARIE-SOPHIE POLLAK mit Bach und Händel in Kanada

Mit Bachs Weihnachtsoratorium und Händels Messiah gibt Marie-Sophie Pollak ihr mit Spannung erwartetes Debüt bei gleich drei kanadischen Klangkörpern: dem Orchestre Symphonique de Montréal, den Violons du Roy in Québec sowie dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa.

ZUM ARTIKEL