Katrin Wundsam © Christian Huber
Katrin Wundsam © Christian Huber
MEZZOSOPRAN | ALT

Katrin Wundsam

Vertretung: Welt

BIOGRAPHIE

Katrin Wundsam studierte Gesang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Prof. Gerald Trabesinger und Sologesang am Mozarteum Salzburg bei Frau Prof. Ingrid Mayr. Daneben nahm sie Unterricht im Fach Lied und Oratorium bei Prof. Wolfgang Holzmair und belegte Meisterkurse bei KS Robert Holl und Kurt Widmer.

Als Ensemblemitglied der Oper Köln konnte sich die österreichische Mezzosopranistin in den Jahren 2009 bis 2016 ein breites Rollenspektrum aneignen und sich ihrem Publikum in so unterschiedlichen Partien wie Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria), Ottavia (L’incoronazione di Poppea), Bradamante (Alcina), Dorabella (Così fan tutte), Sesto (La clemenza di Tito), Smeton (Anna Bolena), Ascanio (Benvenuto Cellini), Nicklausse (Les contes d'Hoffmann), Preziosilla (La forza del destino), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Hänsel (Hänsel und Gretel), Suzuki (Madama Butterfly), Concepcion (L’heure espagnole) und Martuccia (Die Gezeichneten) präsentieren. Bei einem China-Gastspiel der Oper Köln mit Wagners Der Ring des Nibelungen wirkte Katrin Wundsam als Flosshilde (Das Rheingold), Grimgerde (Die Walküre) und 2. Norn (Götterdämmerung) mit. Weitere Höhepunkte waren darüber hinaus ihr Kölner Debüt als Carmen in Bizets gleichnamiger Oper sowie das umjubelte Singspiel von Georg Kreisler Heute Abend: Lola Blau.

Parallel zu ihrer Ensembletätigkeit gastierte Katrin Wundsam als Dorabella in Mozarts Così fan tutte sowie als Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Hamburgischen Staatsoper; mit letztgenannter Partie gab sie in der Spielzeit 2015/2016 auch ihr Debüt an der Dresdner Semperoper. Bei den Bregenzer Festspielen debütierte sie in Ernst Křeneks Karl V. und war auf der Seebühne als Dritte Dame in Mozarts Die Zauberflöte zu hören. Darüber hinaus wirkte sie in den beiden Einaktern Le Rossignol von Igor Stravinsky und l’Hirondelle inattendue von Simon Laks mit.

Auch als Konzertsängerin ist die österreichische Mezzosopranistin sehr gefragt - im Wiener Musikverein debütierte sie mit Igor Stravinskys Les Noces unter Cornelius Meister und dem RSO Wien sowie mit Mozarts Requiem beim Mozarteumorchester Salzburg unter Laurence Equilbey. Am Konzerthaus Berlin gastierte sie unter Andreas Spering in Bachs Trauerode BWV 198 und in Schuberts Messe in As-Dur, am Hamburger Michel sang sie unter Christoph Schoener Mozarts Requiem und eine Bach Kantate. Luciano Berios Folk Songs standen bei einer Silvestergala mit dem WDR Sinfonieorchester und Jukka-Pekka Saraste in der Kölner Philharmonie am Programm. In Grafenegg gastierte sie mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter Ivor Bolton mit Mozarts Vesperae solennes und dessen Krönungsmesse, in Antwerpen und Brügge war sie mit dem Concert Olympique in Beethovens Messe in C-Dur zu erleben. Darüber hinaus war Katrin Wundsam im Rahmen des 10jährigen Jubiläums des Grafenegg Festivals auch in Gerald Wirths Kantate Carmina Austriaca zu hören, gefolgt von ihrem Debüt beim Rheingau Musikfestival in Beethovens Missa solemnis unter Leitung von Andrés Orozco-Estrada. Weitere Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren Bachs Weihnachtsoratorium in Essen, Beethovens Missa solemnis in Hamburg sowie dessen Symphonie Nr. 9 mit den Düsseldorfer Symphonikern unter Adam Fischer. Beim Internationalen Brucknerfest Linz sang Katrin Wundsam den Alt-Solopart in Mahlers Symphonie Nr. 2 unter Markus Poschner, gefolgt von Mahlers Symphonie Nr. 8 unter Adam Fischer an der Tonhalle Düsseldorf sowie von Robert Schumanns Requiem op. 148 am Berliner Konzerthaus unter Lukasz Borowicz.

Im Rahmen der Salzburger Osterfestspiele 2017 war Katrin Wundsam als Grimgerde in Richard Wagners Die Walküre unter Christian Thielemann zu erleben, eine Partie, die sie auch im Herbst 2019 im Rahmen einer konzertanten Aufführung unter Jaap van Zweeden am Amsterdamer Concertgebouw aufnehmen wird.

Die Spielzeit 2017/2018 brachte für die oberösterreichische Mezzosopranistin an der wiedereröffneten Berliner Staatsoper unter den Linden ein Hausdebüt als Hänsel in einer Neuproduktion von Humperdincks Hänsel und Gretel. Bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck war Katrin Wundsam als Enea in Saverio Mercadantes Didone abbandonata unter Leitung von Alessandro de Marchi zu hören – ein Mitschnitt der Produktion ist mittlerweile beim Label Naxos erschienen. Bei den Bregenzer Festspielen 2019 verkörperte Katrin Wundsam die Partie der Maddalena in einer Neuproduktion von Giuseppe Verdis Rigoletto.

Bei ihrem ersten Auftritt bei den Ittinger Pfingstkonzerten gestaltete sie drei Soloabende mit Werken von Hans Werner Henze, Paul Hindemith und Carl Philipp Emanuel Bach, wofür sie von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wurde. Richard Wagners Wesendonck Lieder interpretierte sie gemeinsam mit den Kölner Kammersolisten; mit Liedern von Richard Strauss, Gustav Mahler und Johannes Brahms präsentierte sie sich dem Kölner Publikum erstmals auch als Liedsängerin.

Nach einer erfolgreichen Wiederaufnahme von Humperdincks Hänsel und Gretel an der Staatsoper unter den Linden sind viele weitere Projekte der Spielzeit 2020/2021 den weltweiten pandemiebedingten Absagen zum Opfer gefallen, darunter Beethovens Missa Solemnis im Grazer Musikverein, Verdis Messa da Requiem mit den Würth Philharmonikern, Mozarts Requiem mit den Düsseldorfer Symphonikern sowie Bruckners Te Deum mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Mit letzterem war sie in der Hamburger Elbphilharmonie unter Leitung von Markus Poschner mit Mark-Anthony Turnages dramatischer Szene Twice Through the Heart für Mezzosopran und 16 Spieler zu hören.

Neben einer Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis Rigoletto auf der Bregenzer Festspielbühne wirkt Katrin Wundsam im Sommer 2021 in Bregenz auch als Cerinto und Pèrside in Arrigo Boitos Nerone unter der Leitung von Dirk Kaftan mit.

In der aktuellen Spielzeit ist Katrin Wundsam als Der Pilger in Kaija Saariaho L’Amour de loin und als Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel gleich in zwei Neuproduktionen an der Oper Köln zu erleben. Auf der Konzertbühne gastiert sie u.a. bei der Deutschen Radio Philharmonie unter Kazuki Yamada mit Ravels Shéhérazade und ausgewählten Orchesterliedern von Richard Strauss, sowie in Mendelssohns Die erste Walpurgisnacht unter Adam Fischer in der Tonhalle Düsseldorf.

2021 | 2022

www.katrinwundsam.com

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DISKOGRAPHIE

Album Cover

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 8
Polina Pasztircsák, Manuela Uhl, Fatma Said, Katrin Wundsam, Katharina Magiera, Neal Cooper, Hanno Müller-Brachmann, Peter Rose
Städtischer Musikverein zu Düsseldorf, Philharmonischer Chor Bonn, Kartäuserkantorei Köln, Clara-Schumann Jugendchor
Düsseldorfer Symphoniker
Dirigent: Adam Fischer
Label: Challenge Records | 2019 

Mehr auf www.challengerecords.com

Album Cover

Giuseppe Verdi: Rigoletto
DVD
Katrin Wundsam, Stephen Costello, Vladimir Stoyanov, Mélissa Petit, Miklós Sebestyén
Wiener Symphoniker | Prague Philharmonic Choir
Dirigent: Enrique Mazzola
Regie: Philipp Stölzl
Label: C Major | 2019

Mehr auf www.jpc.de

Album Cover

Saverio Mercadante: Didone abbandonata
DVD
Viktorija Miškūnaitė, Katrin Wundsam, Carlo Vincenzo Allemano, Pietro di Bianco, Diego Godoy, Emilie Renard
Academia Montis Regalis | Coro Maghini
Dirigent: Alessandro de Marchi
Regie: Jürgen Flimm
Label: Naxos | 2019

Mehr auf www.naxos.de

Album Cover

Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel
Katrin Wundsam, Alexandra Steiner, Ricarda Merbeth, Albert Dohmen, Christian Elsner, Annika Gerhards, Alexandra Hutto
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin | Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden
Dirigent: Marek Janowski
Label: Pentatone Classics | 2017

Mehr auf www.pentatonemusic.com

VIDEOS

KALENDER

Kaija Saariaho: L’amour de loin

Holger Falk, Jaufré Rudel
Emily Hindrichs, Clémence
Katrin Wundsam, Der Pilger

Constantin Trinks, Musikalische Leitung
Johannes Erath, Inszenierung
Bernhard Hammer, Bühne
Katharina Tasch, Kostüme
Nicol Hungsberg, Licht
Bibi Abel, Video
Rustam Samedov, Chor
Georg Kehren, Dramaturgie

Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

"L’amour de loin", seinerzeit die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, wurde im August 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Seitdem folgten mehrere Produktionen in Europa und den USA, die die besondere Bedeutung dieses Werks, das in seiner Thematik und Stimmung immer wieder mit Debussys »Pelléas et Mélisande« oder Richard Wagners »Tristan und Isolde« in Verbindung gebracht wird, stets aufs Neue unter Beweis stellten. Das meisterhaft präzise Libretto schuf der Schriftsteller Amin Maalouf, der im Libanon geboren und aufgewachsen, seit den 1970er-Jahren in Frankreich lebt.

Johannes Erath, der an der Oper Köln immer wieder mit Inszenierungen hervorgetreten ist, die in Hinsicht auf Ästhetik und Musikalität besondere Maßstäbe setzten (Gounod »Faust«, Massenet »Manon«, Gluck »Orfeo ed Euridice«), führt bei dieser Neuproduktion Regie. Die musikalische Leitung hat Constantin Trinks.

MEHR INFORMATION & TICKETS

Kaija Saariaho: L’amour de loin

Holger Falk, Jaufré Rudel
Emily Hindrichs, Clémence
Katrin Wundsam, Der Pilger

Constantin Trinks, Musikalische Leitung
Johannes Erath, Inszenierung
Bernhard Hammer, Bühne
Katharina Tasch, Kostüme
Nicol Hungsberg, Licht
Bibi Abel, Video
Rustam Samedov, Chor
Georg Kehren, Dramaturgie

Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

"L’amour de loin", seinerzeit die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, wurde im August 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Seitdem folgten mehrere Produktionen in Europa und den USA, die die besondere Bedeutung dieses Werks, das in seiner Thematik und Stimmung immer wieder mit Debussys »Pelléas et Mélisande« oder Richard Wagners »Tristan und Isolde« in Verbindung gebracht wird, stets aufs Neue unter Beweis stellten. Das meisterhaft präzise Libretto schuf der Schriftsteller Amin Maalouf, der im Libanon geboren und aufgewachsen, seit den 1970er-Jahren in Frankreich lebt.

Johannes Erath, der an der Oper Köln immer wieder mit Inszenierungen hervorgetreten ist, die in Hinsicht auf Ästhetik und Musikalität besondere Maßstäbe setzten (Gounod »Faust«, Massenet »Manon«, Gluck »Orfeo ed Euridice«), führt bei dieser Neuproduktion Regie. Die musikalische Leitung hat Constantin Trinks.

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Bernhard Hammer, Bühne
Katharina Tasch, Kostüme
Nicol Hungsberg, Licht
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Gürzenich-Orchester Köln

"L’amour de loin", seinerzeit die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, wurde im August 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Seitdem folgten mehrere Produktionen in Europa und den USA, die die besondere Bedeutung dieses Werks, das in seiner Thematik und Stimmung immer wieder mit Debussys »Pelléas et Mélisande« oder Richard Wagners »Tristan und Isolde« in Verbindung gebracht wird, stets aufs Neue unter Beweis stellten. Das meisterhaft präzise Libretto schuf der Schriftsteller Amin Maalouf, der im Libanon geboren und aufgewachsen, seit den 1970er-Jahren in Frankreich lebt.

Johannes Erath, der an der Oper Köln immer wieder mit Inszenierungen hervorgetreten ist, die in Hinsicht auf Ästhetik und Musikalität besondere Maßstäbe setzten (Gounod »Faust«, Massenet »Manon«, Gluck »Orfeo ed Euridice«), führt bei dieser Neuproduktion Regie. Die musikalische Leitung hat Constantin Trinks.

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Katharina Tasch, Kostüme
Nicol Hungsberg, Licht
Bibi Abel, Video
Rustam Samedov, Chor
Georg Kehren, Dramaturgie

Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

"L’amour de loin", seinerzeit die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, wurde im August 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Seitdem folgten mehrere Produktionen in Europa und den USA, die die besondere Bedeutung dieses Werks, das in seiner Thematik und Stimmung immer wieder mit Debussys »Pelléas et Mélisande« oder Richard Wagners »Tristan und Isolde« in Verbindung gebracht wird, stets aufs Neue unter Beweis stellten. Das meisterhaft präzise Libretto schuf der Schriftsteller Amin Maalouf, der im Libanon geboren und aufgewachsen, seit den 1970er-Jahren in Frankreich lebt.

Johannes Erath, der an der Oper Köln immer wieder mit Inszenierungen hervorgetreten ist, die in Hinsicht auf Ästhetik und Musikalität besondere Maßstäbe setzten (Gounod »Faust«, Massenet »Manon«, Gluck »Orfeo ed Euridice«), führt bei dieser Neuproduktion Regie. Die musikalische Leitung hat Constantin Trinks.

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Richard Strauss: "Don Juan" Tondichtung op. 20
Maurice Ravel: «Shéhérazade» für Sopransolo und Orchester
Richard Strauss: "Ruhe, meine Seele!" op. 27,1
Richard Strauss: "Allerseelen" op. 10,8
Richard Strauss: "Tod und Verklärung" Tondichtung op. 24

Katrin Wundsam, Mezzosopran
Kazuki Yamada, Dirigent
Deutsche Radio Philharmonie

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KONTAKT

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Im diesjährigen Festspielsommer wirkt Katrin Wundsam in gleich zwei Opernproduktionen der Bregenzer Festspiele mit: in der Wiederaufnahme von Verdis „Rigoletto“ auf der Seebühne und in einer Neuproduktion von Boitos „Nerone“ im Festspielhaus.

 

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Im Rahmen des 10. Philharmonischen Konzerts des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg interpretiert Katrin Wundsam unter Leitung von Markus Poschner Marc-Anthony Turnages dramatische Szene „Twice Through The Heart“ für Mezzosopran und kleines Orchester.

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KATRIN WUNDSAM als Kreislers Lola Blau in Köln
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KATRIN WUNDSAM als Kreislers Lola Blau in Köln

Als ehemaliges Ensemblemitglied der Oper Köln kehrt die vielseitige oberösterreichische Mezzosopranistin Katrin Wundsam  an sechs Abenden an ihr früheres Stammhaus zurück und verkörpert mit der Figur der Lola Blau aus Georg Kreislers Musikalischer Revue noch einmal jene Partie, mit welcher sie bereits 2015 für Furore sorgte.

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